Update zur Leitlinie der EUROPAEM

Hier ein update zur Leitlinie der EUROPAEM vom 20.10.2016. Die ältere Datei ist vom 26.09.2016. Ein paar Begriffe wurden noch einmal angepasst. Neuen Link beachten:
EUROPAEM EMF‐Leitlinie 2016 zur Prävention, Diagnostik und Therapie EMF‐bedingter
Beschwerden und Krankheiten

https://europaem.eu/attachments/article/98/EUROPAEM%20EMF%20Guideline%202016%20reveh-2016-0011-DEUTSCH.pdf

The truth about mobile phone and wireless radiation – Dr Devra Davis

„The truth about mobile phone and wireless radiation: what we know, what we need to find out, and what you can do now“
Presented by Dr Devra Davis, Visiting Professor of Medicine at the Hebrew University Hadassah Medical School, and Visiting Professor of Medicine at Ondokuz Mayis University, Turkey.

Anwohner haben Angst vor Krebs

In unmittelbarer Nähe eines Wohngebiets wird ein Sendemast gebaut. „Meine Familie ist Leukämie vorbelastet“, sagt eine Anwohnerin und verweist auf mehrere Studien, die ein erhöhtes Krebsrisiko in der Nähe von Mobilfunksendern nachgewiesen haben.
http://www.cellesche-zeitung.de/S5072053/Bau-von-Sendemast-in-Nienhagen-Anwohner-haben-Angst-vor-Krebs

Eine Information zur ATHEM II Veröffentlichung der AUVA

In diesem Video werden unter dem Deckmantel einer wissenschaftlichen Studie die Auswirkungen der Handystrahlung verharmlost, und es werden Prävetionsmaßnahmen empfohlen, die so nicht richtig sind.
Es wird empfohlen eine Bluetooth-Freisprechanlage zu nutzen, da Bluetooth mit weniger Strahlung sende als das Handy selbst. Das ist zwar richtig, aber den Bluetoothsender steckt man sich damit direkt in das Ohr während das Handy nur außen am Ohr anliegt. Im Falle Bluetooth nimmt die Sendeleistung nicht im Quadrat der Entfernung ab, sondern die Ohrspeicheldrüse befindet sich direkt im Nahfeld des Senders und ist sowohl thermisch als auch athermich belastet. Die vielen Ohrspeicheldrüsenkrebsfälle (z.B. in Israel) belegen dies.
Die Empfehlung ein Headset als Freisprecheinrichtung zu nutzen, ist ebenso nicht korrekt, denn das Kabel zum Kopfhörer fungiert wie eine Antenne, in die das Sendessignal des Handys (Smartphones) einkoppeln kann und somit die Ausgangsleistung des Handysenders dirkt in das Ohr bringt. Das heißt, die Belastung wird nicht reduziert sondern erhöht.
Und zu guter Letzt wird in dem Video eine Art Freibrief erteilt, nach dem Motto, alles ist gut, wenn man einfach Pausen zwischen dem Telefonieren einlegt, weil sich dann auf Zellebene alles wieder selbst heilt. Dass aber niemand zwischen zwei Telefonaten immer eine zweistündige Pause gewähren lässt und dieser Regenerierungseffekt nur ein athermischer Effekt von vielen weiteren darstellt, das wird verschwiegen

Wenn Herr Prof. Dr. Mosgöller darauf hingewiesen hätte, das man eine Freisprecheinrichtung mit soganannten „Luftschlauch Ohrhörer mit Mikrofon“ betreiben soll, dann wäre das besser gewesen. Bei so einer Freisprechgarnitur werden die letzten 30 cm bis zum Ohr über eine einen Luftschlauch überbrückt, der „normalen Schall“ auf das Trommelfell gibt und keine hochfrequente Energie in das Innenohr einkoppelt.

Vodafone mit LTE 4,5G

Es wird mit  der sogenannten Tripple Carrier Aggregation gearbeitet. Technologisch bildet die Triple Carrier Aggregation die Grundlage von 4,5G. Dabei werden Frequenzbänder aus den 800er, 1800er und 2600er MHz-Bereichen für Spitzengeschwindigkeiten im Download gebündelt.
http://www.com-magazin.de/news/mobilfunktarife/vodafone-zu-375-mbit-s-1124862.html
Anmerkung: Und das biologische Fenster wird für den Nutzer immer größer!

WLAN und Computer für alle Schulen

Bildungsministerin Johanna Wanka will alle 40.000 Schulen in Deutschland mit Computer und WLAN ausstatten. Kostenpunkt: fünf Milliarden Euro.
Alle Schulen in Deutschland sollen bis 2021 mit Computern und WLAN ausgestattet werden. Bildungsministerin Wanka kündigte einen Digital-Pakt zwischen Bund und Ländern an: „Schülerinnen und Schüler müssen heute auch digital lernen und arbeiten können, statt nur zu daddeln.“
Bundesbildungsministerin Johanna Wanka will einem Medienbericht zufolge alle 40.000 Schulen in Deutschland in den nächsten fünf Jahren mit Computern und WLAN ausstatten. Der Bund solle dafür bis 2021 fünf Milliarden Euro zur Verfügung stellen, berichtete „Bild am Sonntag“ vorab. https://www.tagesschau.de/inland/wlan-117.html

Bundesminister startet Mobilfunk-Initiative „5 Schritte zu 5G“

Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, hat heute eine Konferenz zum neuen Mobilfunkstandard der fünften Generation, 5G, eröffnet. Zusammen mit dem Bundesminister für Gesundheit, Hermann Gröhe, und dem parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Stefan Müller, stellte er dabei die Chancen der 5G-Technologie für Anwendungsbereiche wie Mobilität, Gesundheit und Industrie 4.0 vor. […]
Darüber hinaus startet Bundesminister Dobrindt die Initiative „5 Schritte zu 5G“.
Dobrindt:
Innovationen wie das automatisierte und vernetzte Fahren, die Industrie 4.0 oder E-Health schaffen ein enormes Datenwachstum. Die digitale Wirtschaft entsteht aber nur dort, wo dieses Wachstum abgerufen werden kann. Mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G werden sich große Datenmengen zuverlässig übertragen lassen – mit bis zu 20 Gbit pro Sekunde und Latenzzeiten unter einer Millisekunde. 5G wird damit zu einer digitalen Schlüsseltechnologie im Zeitalter der Vernetzung. Wir wollen, dass Deutschland zum Leitmarkt für 5G wird und als erstes Land ein flächendeckendes 5G-Netz bereitstellt.
… 5G-Rollout beschleunigen: Dafür fördern wir den Infrastrukturausbau. Bis spätestens 2025 sollen alle Hauptverkehrswege und mindestens die 20 größten Städte in Deutschland mit 5G ausgestattet sein.
Mehr…
https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2016/154-dobrindt-5g-konferenz.html

Angst vor neuem Sendemasten

Bevölkerung will Fakten
Telekom will einen neuen Sendemast aufstellen. Anrainer fürchten gesundheitliche Risiken. Bürgermeister verspricht Informationsveranstaltung. […]
…Schnelles Internet auf mobilen Geräten ist in österreichischen Städten mittlerweile gang und gäbe. Die Telekom will LTE, den Mobilfunkstandart der vierten Generation, nun auch in die ländlichen Gemeinden bringen – unter anderem in das Pustertaler Dorf Anras.
Dafür benötigt der Mobilfunkanbieter einen neuen Sendemast, den er gemeinsam mit T-Mobile umsetzen will. Geplant ist das Bauwerk im Anraser Ortsteil Goll. Wird der Mast dort gebaut, kann man laut Bürgermeister Johann Waldauf gleich drei Anraser Ortsteile abdecken. Die Telekom hat die Rechnung allerdings ohne die Goller Bevölkerung gemacht.
Mehr…
https://www.kleinezeitung.at/kaernten/osttirol/aktuelles_osttirol/5085346/Anras_Angst-vor-neuem-Sendemasten

Baumschäden durch Funk

Im August 2016 wurde die Studie „Radiofrequency radiation injures trees around mobile phone base stations“ (Hochfrequenzfelder schädigen Bäume im Umkreis von Mobilfunkbasisstationen) in Science of the Total Environment veröffentlicht.
https://www.researchgate.net/publication/306435017_Radiofrequency_radiation_injures_trees_around_mobile_phone_base_stations
https://www.emf-portal.org/en/article/30189
Über folgenden Link kommt man zu ausgewählten Beispielen aus Bamberg und aus der Studie: http://kompetenzinitiative.net/KIT/KIT/baeume-in-bamberg/
Seit 2005 waren anlässlich von Hausbesuchen bei erkrankten Anwohnern von Mobilfunksendeanlagen ungewöhnliche Baumschäden aufgefallen.

Rentenanspruch wegen WLAN in Spanien

Elektrosensibler Telekom-Angestellter erlangt Rente wegen Erwerbsunfähigkeit infolge WLAN am Arbeitsplatz. Das Madrider Obergericht anerkennt das Rentenbezugsrecht, welches die staatliche Sozialversicherungsanstalt INSS verweigert hatte[…]
Ein Telekommunikationsingenieur, der bei Ericsson arbeitet und an Elektrohypersensibilität leidet – das ist ein neurologischen Syndrom ausgelöst durch Computer, WLAN, Mobiltelefone und allgemein durch Orte mit hoher elektrischer und elektromagnetischer Belastung – hat vom Madrider Obergericht die Anerkennung erreicht, dass er seinen Beruf nicht weiter ausüben kann ohne krank zu werden und deshalb Anrecht auf eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit hat. Die staatliche Sozialversicherungsanstalt INSS hatte ihm diese vor zwei Jahren mit der Begründung verweigert, es sei schwierig, die Existenz dieses Syndroms zu beweisen.
http://www.buergerwelle.de/de/assets/files/EHS-erlangt-Rente-wegen-WLAN_Madrid_02.08.16.pdf
Dieser Artikel erschien am 2. August 2016 in „La Vanguardia“, der grössten Tageszeitung
Kataloniens. Originaltitel „Un ‘teleco’ con electrosensibilidad logra la incapacidad para trabajar entre wifis“.
http://www.lavanguardia.com/vida/20160802/403624742652/electrohipersensibilidad-sindrome-neurologico-prestacion-por-incapacidad.html
Übersetzung Bürgerwelle e.V.

Sind Laserdrucker gesundheitsgefährlich?

Betroffene Personen klagen oft über Erkrankungen der oberen Atemwege, wie Schnupfen, Niesen, Räuspern oder Halsschmerzen. Der Schadstoffausstoff von Laserdruckern steht schon seit mehr als zehn Jahren in Verdacht, die oben genannten Krankheitssymptome
auszulösen.
Weitere Informationen gibt es hier:
Umweltbundesamt zu Laserdruckern
Interessengemeinschaft Tonergeschädigte
Ruhrnachrichten: Bericht eines Betroffenen

Umweltverschmutzung mit Ultraschall

Immer mehr Anwendungen nutzen die Technologie des Ultraschalls. Sensible Menschen leiden darunter. Aber auch wenn Sie diesen Schall nicht bewusst wahrnehmen, bedeutet das nicht, dass Sie davon gesundheitlich nicht beeinträchtigt werden.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:
www.dguv.de/medien/ifa/de/pub/grl/pdf/2012_075.pdf
www.dguv.de/medien/ifa/de/pub/grl/pdf/2014_061.pdf

http://bazonline.ch/schweiz/standard/Schreckgeraet-fuer-Marder-kann-menschliches-Gehoer-schaedigen/story/11950711?comments=1
https://de.wikipedia.org/wiki/The_Mosquito
heise.de/newsticker/meldung/Frankreich-Gericht-verbietet-Einsatz-der-Teenager-Abwehr-Beethoven-204330.html

Hygienefaktor Tageslicht am Arbeitsplatz

Tageslicht am Arbeitsplatz fördert die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Wissenschaftliche Studien belegen eine Reihe von Vorteilen für das körperliche und
seelische Wohlbefinden: Steuerung von Tag-/Nachtrhythmus, Stärkung es Immunsystems, Ausschüttung von Serotonin, Vitamin A- und D-Synthese, Schonung der Augen, und andere. In der Fachsprache werden die Randbedingungen am Arbeitsplatz als
Hygienefaktoren bezeichnet. Grund genug, um sich mit den wichtigsten Parametern für die Beleuchtung von Arbeitsplätzen…
weitere Informationen bei: http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/bgi856.pdf
und http://www.fvlr.de/

Smartphones machen süchtig

Suchtgefahr durch Smartphones: „Smartphone-Chat“ erzeugt pathologische Nutzung
Die Autoren dieses Berichtes arbeiten an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und
Psychosomatik am Universitätsklinikum des Saarlandes. Hier wird von einem Fall „exzessiver SCA-Nutzung“ berichtet, der in einer Tagesklinik behandelt wurde. Sie hatten einen 38-jährigen Patienten zu behandeln, der an der so genannten dysfunktionalen Smartphone-App-Nutzung leidet. […]
…Smartphones sind heute als normale Gebrauchsgegenstände anzusehen. Heute nutzen ca. 2 Milliarden Menschen ein solches Gerät, 2012 war es etwa die Hälfte und ihre Nutzung wird sich bis 2019 auf geschätzte 2,66 Milliarden weltweit erhöhen. Besonders Jugendliche und junge Erwachsene nutzen die Smartphone-Chat-Apps (SCA).
Ständige Präsenz aller Teilnehmer im Netz ermöglicht ständige „Echtzeittransparenz“, die für „soziale Verfügbarkeit“ und auch als Maß für Zuwendung in Zeiteinheiten steht, so die Autoren. Das hat Auswirkungen auf die Erwartungen, nämlich dass man ständig nachsieht, ob eine Nachricht eingegangen ist. Untersuchungen haben gezeigt, dass Personen die das Smartphone sehr häufig nutzen, geringere akademische  Leistungen erbringen, ängstlicher und weniger zufrieden mit ihrem Leben sind.
So könne das Smartphone für die seelische Gesundheit mehr Fluch als Segen sein. Schlaf- und Aufmerksamkeitsstörungen, Depressionen, Smartphone-Sucht und zunehmend Verkehrsunfälle treten auf. Hier werden der Verlauf der Behandlung und die Entwicklung eines Patienten geschildert, der sich in der Tagesklinik gemeldet hatte, weil seine Partnerschaft zu scheitern drohte.
…Das Risiko ist vorhanden, dass übemäßiger Konsum des Smartphones zu Suchterkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten führt und die Autoren vermuten, dass es zu einer Zunahme der krankhaften Nutzung der Smartphone-Apps kommen könnte. Ob es zu neuen Diagnosen kommen wird, seit derzeit noch ungewiss, es könnten aber vor allem Präventionsmaßnahmen erforderlich werden.
Quelle:
Wolf, ND Wolf RC (2016): Neue Medien, neue Störungen? Nervenheilkunde 5/2016, www.nervenheilkunde-online.de on 2016-08-16/ IP:84.188.227.148,336-340
Mehr…siehe Bestellmöglichkeit des Artikels
https://www.united-kiosk.de/Strahlentelex+mit+ElektrosmogReport+-+epaper-ebinr_2101952.html?CSS=720&PartnerID=ST20632

Stress und Handy: Jeder neunte Urlauber erholt sich nicht

Die weitaus meisten Urlauber kehren laut einer Krankenkassen-Studie erholt aus den Ferien zurück. Jeder neunte erholte sich aber weniger gut oder überhaupt nicht, wie aus dem am Mittwoch vorgestellten DAK-Gesundheitsreport 2016 hervorgeht. 38 Prozent gelang es nicht abzuschalten. Jeder Fünfte (21 Prozent) klagte über Stress mit der Familie. 15 Prozent mussten über Handy oder Internet erreichbar sein. […]
…«Wer beispielsweise auch im Urlaub berufliche Mails bekommt und dadurch nicht richtig abschalten kann, wird im schlimmsten Fall krank», sagte der DAK-Gesundheitsexperte Ralf Kremer. Körper und Psyche bräuchten längere Pausen.
http://www.shz.de/regionales/newsticker-nord/stress-und-handy-jeder-neunte-urlauber-erholt-sich-nicht-id14651046.html
Siehe Primärquelle DAK Urlaubsreport:
https://www.dak.de/dakonline/live/dak/bundes-themen/DAK-Urlaubsreport_2016-1836990.html

Ist Eco-Wifi sinnvoll?

So wie seit einigen Jahren DECT-Schnurlostelefone mit Eco(Plus)-Modus angeboten werden, gibt es jetzt auch sogenannte Eco-WLAN-Router. Im Gegensatz zu den DECT-Telefonen senden Sie aber auch im Standby. Im Grundmodus ist die Abtastfrequenz von 10 auf 1 Hz reduziert, die Sendeleistung reduziert, die Bandbreite ist jedoch mit 40 MHz verdoppelt und beide WLAN-Bänder (2,4 und 5 GHz) sind standardmäßig eingeschaltet. Die Reduzierung der Pulsung mag biologisch sinnvoll sein, die Erhöhung der Bandbreite und Aktivierung beider Bänder jedoch nicht. Die Sendeleistung könnte auch problemlos bis auf 1 mW reduziert werden. Technisches Verständnis ist für eine sinnvolle Konfiguration notwendig, denn die Standardeinstellungen können noch besser optimiert werden.  Aber wie beim Telefon auch, das alles macht nur Sinn, solange keine Datenübertragung stattfindet.
Die Untersuchung von BEB-Miglied Klaus Martini können Sie hier herunterladen.

EUROPAEM EMF-Leitlinie 2016 nun in Deutsch

Ärzte werden immer häufiger mit Beschwerden unbekannter Ursache konfrontiert. Studien, empirische Beobachtungen und Berichte von Patienten weisen ganz eindeutig auf Wechselwirkungen zwischen Beschwerden und der Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern (EMF) hin. Die individuelle Empfindlichkeit gegenüber Umwelteinflüssen wird jedoch meist außer Acht gelassen.
Deutsch: https://www.diagnose-funk.org/download.php?field=filename&id=372&class=DownloadItem
Englisch: https://www.diagnose-funk.org/download.php?field=filename&id=363&class=DownloadItem

Referentenentwurf eines Gesetztes zur Neuordnung des Rechts zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung – Aktenzeichen RS II 1 – 11402/01

Im o.g. Entwurf ist nun ein gesetzlich verankerter „Referenzwert“ von tatsächlich 300 Bq/m³ für Aufenthaltsräume und für Arbeitsplätze geplant. Dieser Wert erscheint aus toxikologischer Sicht zu hoch und auch „inkonsequent“.
100 Bq/m³ ist derzeit der Richtwert der WHO, die Empfehlung des Bundesamtes für Strahlenschutz, der Leitwert des Umweltbundesamtes (AIR) und in England (UK) der Zielwert (target level). In Deutschland liegen nur 5-10 % der Radonkonzentration in Bestandsgebäuden über 100 Bq/m³. Dieser Wert gilt aus statischer Betrachtung (90. – 95. Perzentil) als Auffälligkeitswert mit einem bereits signifikanten Risiko an Lungenkrebs zu sterben (Lebenszeit-Risiko 6 x 10-4 für Nichtraucher, Quelle: WHO).
Der BEB hat eine offizielle Anfrage zur Stellungnahme gestellt.
Der Referentenentwurf ist aber als pdf schon beim Strahlentelex hinterlegt:
www.strahlentelex.de/Strahlenschutzgesetz_Referentenentwurf_2016_09_14.pdf

Vielen Dank an Dr. Thomas Haumann für diese Information
Tel: +49 (0)201 615 9862, Fax: +49 (0)201 615 9863
E-mail: thomas.haumann@gmx.net, Web: www.drhaumann.de

 

Mit WLAN kochen!

Ein Dampfgarer mit Kamera im Ofeninneren und WLAN, um das Garen zu steuern und Bilder zu übertragen.
„Der neue Dampfgarer überträgt die Live-Bilder der CookView-Kamera per WLAN aus dem Backofen an Ihr Smartphone oder Tablet. Die ……App (früher Let’s Taste App) für Apple iOS und Google Android erlaubt es zudem, über das Mobilgerät mit dem Kochen zu beginnen und sofort einzugreifen. Ein Tippen auf dem Smartphone passt die Temperatur im Ofen an oder der ProCombi Plus Smart fügt dem Gericht Dampf hinzu.
https://www.smarthomearea.de/haushalt/backofen-kochfeld/aeg-procombi-plus-smart-dampfgarofen-mit-kamera-und-wlan-3878/
Liebe Kollegen und /Innen, es ist also in Zukunft auch die Küche bei der Hausuntersuchung mit einzubeziehen.