Das Verhalten von Bienen wird durch Handysignale gestört

Sharma et al.: „Veränderungen im Verhalten und in der Biologie der Honigbiene unter dem Einfluss von Handy-Befeldungen.“
Current Science 2010; 98 (10): 1376 – 1378
„Es wurde eine signifikante Abnahme der Kolonie-Stärke (neun Waben-Rahmen in den schein-exponierten und fünf Rahmen in den exponierten Kolonien) sowie in der Eier-Legerate der Königin (144,8 Eier/Tag in der exponierten Kolonie, 376,2 Eier/Tag in der schein-exponierten Kolonie) gefunden. Die Fähigkeit zur Honig-Vorratshaltung nahm aufgrund des Verlustes zurückkehrender Bienen ab (28,3 Bienen/Min. in der exponierten Kolonie und 41,3 Bienen/Min. in der schein-exponierten Kolonie) und am Ende des Experiments gab es weder Honig noch Pollen noch Brut oder Bienen in der exponierten Kolonie, was zum vollständigen Verlust der Kolonie führte. „
„Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass der Kolonie-Zusammenbruch als Ergebnis der Handy-Befeldungen zustande kommt.“ https://www.emf-portal.org/de/article/18302

Anschließend sind weitere Studien aufgeführt, die zeigen, dass durch EMF nachhaltig gestört werden. Das Bienensterben scheint ursächlich durch unsere Funkanwendungen ausgelöst zu werden. Der Befall von Schädlingen ist eine nachrangige Folge auf Grund von Stress und geschwächtem Immunsystem.

Favre, D. „Mobiltelefon-induzierte Pieptöne bei Arbeiter-Honigbienen.“
Apidologie 2011; 42 (3): 270 – 279 https://www.emf-portal.org/de/article/19270
„Die Ergebnisse deckten auf, dass Handy-Geräte einen dramatischen Einfluss auf das Verhalten von Bienen haben, und zwar auf die Induktion des Arbeiter-Piep-Signals, was ca. 25-40 Minuten nach dem Beginn der Handy-Kommunikation beobachtet wurde.“
Ausführliche Informationen auch bei Springer

Kumar, NR: „Exposition bei Handy-Befeldungen erzeugt biochemische Veränderungen bei Arbeiter-Honigbienen.“ Toxicol Int 2011; 18 (1): 70 – 72
„Die exponierten Arbeiter-Bienen zeigten zu Beginn eine reduzierte motorische Aktivität auf der Wabe, gefolgt von einer Massen-Migration und Bewegung in Richtung des Handys im Sprech-Modus. Die anfängliche Ruhephase wurde durch einen Anstieg der Biomolekül-Konzentration begleitet, einschließlich der Proteine, Kohlenhydrate und Lipide, vielleicht aufgrund der Stimulation der körperlichen Mechanismen, um gegen die stressige Bedingung durch die Mobilfunk-Befeldung zu kämpfen. Zu späteren Expositions-Zeitpunkten (40 Min.) gab es eine leichte Abnahme in den Biomolekül-Konzentrationen, möglicherweise da sich der Körper an den Stimulus adaptiert hat.“
Volltext der Studie: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3052591/?tool=pubmed