Mobilfunkkritische Bürgerinitiative in Oberfranken

(Kulmbach) In einer Nacht-und-Nebel-Aktion stand der Mobilfunksender auf dem 3-stöckigen Haus der Baugenossenschaft in der Caspar-Fischer-Straße in Kulmbach. Weder Bewohner des Hauses noch die Nachbarschaft wurden vorher informiert. Die Sendeanlage zeigt in Nordrichtung auf die gegenüberliegende Schule und eine große Anzahl von Wohnungen im Bereich von 100 bis 200 Metern. In knapp 400 Metern befindet sich das Krankenhaus in der Hauptstrahlrichtung. Die Sendeanlage ist mit der kompletten Technik bestückt: GSM, UMTS und LTE mit Doppelantennen.
https://www.mobilfunk-oberfranken.de/2015/07/ein-mobilfunksender-in-hauptstrahlrichtung-zur-schule/

Mobilfunkleitfaden für Kommunen

Schlehdorf – „… die Strahlung geht doch nach oben weg.“

Wieder mal ein Beispiel für die fachliche Kompetenz unserer Entscheidungsträger.

„Wir haben unsere Pläne vergangenes Jahr im Gemeindebrief veröffentlicht und auf Reaktionen gewartet“, so der Rathauschef. „Wir haben nur freudige Anrufe erhalten.“ Denn viele Arbeitnehmer arbeiten von daheim oder sind in Rufbereitschaft, sind somit auf gute Erreichbarkeit angewiesen. Seiner Meinung nach sind Schule, Kindergarten und Spielplatz nicht von erhöhter Strahlung betroffen. „Diese geht schließlich nach oben weg“, erklärt der Bürgermeister.
https://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/schlehdorf-ort29411/sorge-wegen-neuem-funkmast-8197750.html

Garmisch-Partenkirchen: Bürgerantrag zu Mobilfunkmast im Gemeinderat

Der Bürgerantrag ist geprüft. Nun soll der Gemeinderat am Dienstag über dessen Zulässigkeit entscheiden. Doch die Interessensgemeinschaft, die sich weiter gegen den Mobilfunkmast an der Törlenstraße wehrt, passt der Termin gar nicht. Sie will das Ergebnis der Rechtsaufsichtsbeschwerde abwarten.

https://www.bakom.admin.ch/bakom/de/home/das-bakom/medieninformationen/bakom-infomailing/bakom-infomailing-44/light-fidelity-wenn-aus-licht-drahtlose-kommunikation-wird.html

Einspruch gegen Funkmast in Kisslegg

Der Bauantrag der Telekom, der den Bau eines Mobilfunkmastens in Sigrazhofen östlich der Autobahn vorsieht, sorgt in und um Waltershofen für Ärger. Einige Anwohner haben Einspruch gegen das Bauvorhaben erhoben. Sie kritisieren vor allem die Höhe des Mastes von nun 40 Metern. Auch sei im Vorfeld nicht ausreichend informiert worden. Zudem sehen sie die Notwendigkeit des Mastes an diesem Standort nicht.

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Mehrere-Buerger-sind-gegen-%E2%80%9EMonstermast%E2%80%9C-_arid,10646112_toid,719.html

Bürgerinitiative will keine Funkzähler

Die Bürgerinitiative, die schon 2009 für die Glasfaserversorgung in Rhön-Grabfeld kämpfte, hat sich neu formiert: Ziel ist es diesmal, den Einbau sogenannter „intelligenter Wasserzähler“ im Landkreis zu verhindern oder zumindest von der Einwilligung der Hausherren abhängig zu machen.
http://www.rhoenundsaalepost.de/lokales/aktuelles/art2826,516166

Nein zu mehr Mobilfunkstrahlung in der Schweiz

Der Ständerat hat in der Abstimmung vom 08.12.2016 gegen die Motion und die damit verbundene Anhebung der Grenzwerte für Mobilfunkantennen, mit 20 zu 19 Stimmen bei 3 Enthaltungen gestimmt. Damit es zur Umsetzung der Motion 163007 „Modernisierung der Mobilfunknetze raschestmöglich sicherstellen“ gekommen wäre, hätten sowohl der National- und Ständerat dafür votieren müssen. Die Motion ist somit vom Tisch.
https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=38826#votum2

Streit um Mobilfunksender im Kirchturm

Herbolzheim: Seit geraumer Zeit sorgen Mobilfunksender für Aufregung in der Stadt. Die evangelische Kirche lässt einen Sender im Kirchturm installieren und die Stadt sucht einen Standort für den Sendemasten, der jetzt auf dem früheren Krankenhausareal steht. Vorgesehen ist dafür die Schrebergartenanlage am Bleichedeich bei der Breisgauhalle. Gegen beide Absichten haben sich Bürgerinitiativen formiert. In beiden Fällen fordern die Bürger die Stadt auf, gegen das Vorhaben einzuschreiten oder einen anderen Standort zu wählen.
Meldung der Badischen Zeitung

In Elgg Wehren sich Anwohner gegen Mobilfunkantennen

In Elgg wehrt sich eine Interessensgruppe seit Jahren gegen eine Antenne von Sunrise. Doch der Standort-Vermieter will sich nicht unter Druck setzen lassen.
Eine Antenne hat ein Quartier in Elgg fest im Griff respektive im Strahl. Begonnen hat der Streit vor mehr als sechs Jahren, als Thomas Fries Sunrise die Einwilligung gegeben hat, auf dem Dach seiner Schreinerei eine Mobilfunkantenne zu installieren. Kritiker, wie Fries sagen würde, Geschädigte, wie sie sich selbst bezeichnen, sind an erster Stelle: Debora Widmer, direkte Nachbarin, die gesundheitliche Beschwerden bis zur Arbeitsunfähigkeit geltend macht. Thomas Peter, Landwirt, dessen Stallgebäude ebenfalls im Sendebereich der Antenne steht und der ihr totgeborene Kälber und diverse erkrankte Kühe anlastet.
Meldung von Landbote.ch

Anwohner haben Angst vor Krebs

In unmittelbarer Nähe eines Wohngebiets wird ein Sendemast gebaut. „Meine Familie ist Leukämie vorbelastet“, sagt eine Anwohnerin und verweist auf mehrere Studien, die ein erhöhtes Krebsrisiko in der Nähe von Mobilfunksendern nachgewiesen haben.
http://www.cellesche-zeitung.de/S5072053/Bau-von-Sendemast-in-Nienhagen-Anwohner-haben-Angst-vor-Krebs

Angst vor neuem Sendemasten

Bevölkerung will Fakten
Telekom will einen neuen Sendemast aufstellen. Anrainer fürchten gesundheitliche Risiken. Bürgermeister verspricht Informationsveranstaltung. […]
…Schnelles Internet auf mobilen Geräten ist in österreichischen Städten mittlerweile gang und gäbe. Die Telekom will LTE, den Mobilfunkstandart der vierten Generation, nun auch in die ländlichen Gemeinden bringen – unter anderem in das Pustertaler Dorf Anras.
Dafür benötigt der Mobilfunkanbieter einen neuen Sendemast, den er gemeinsam mit T-Mobile umsetzen will. Geplant ist das Bauwerk im Anraser Ortsteil Goll. Wird der Mast dort gebaut, kann man laut Bürgermeister Johann Waldauf gleich drei Anraser Ortsteile abdecken. Die Telekom hat die Rechnung allerdings ohne die Goller Bevölkerung gemacht.
Mehr…
https://www.kleinezeitung.at/kaernten/osttirol/aktuelles_osttirol/5085346/Anras_Angst-vor-neuem-Sendemasten

Strahlenbelastung senken mit Femtozellen?

Kemptener Umweltausschuss informiert sich über Möglichkeit zur Umstellung auf kleinzellige Kommunikationsnetze. FEMTO-Zellen für Kempten?

Im März dieses Jahre hatte die „Mobilfunk Bürgerinitiative Kempten“ in einem Schreiben an ihren OB angeregt, die Strahlenbelastung in der Stadt durch errichten kleinzelliger Kommunikationsnetze zu minimieren. Auf Antrag war das Anliegen auch Thema im Umweltausschuss, wo das Umweltinstitut München e.V., eine Beurteilung vortrug.[…]

…Der Vorstoß der Bürgerinitiative zielt wie berichtet darauf ab, das Stadtgebiet engmaschig mit kleinen Sendern auszustatten, die nur bei konkreter Anforderung mit geringer Sendeleistung funken, so dass die Strahlung nicht in die Häuser eindringt. Um die Belastungsminimierung zu erreichen, müssten im Gegenzug bestehende Mobilfunkanlagen abgebaut werden. Wer im Gebäude einen Empfang möchte, soll das durch anbringen eines Repeaters ermöglichen können.

Mehr…
http://www.kreisbote.de/lokales/kempten/kleinzellige-kommunikationsnetze-6645288.html

Widerstand gegen Funkmast in Lenting

Lenting: Das Vorhaben der Telekom, im alten Ortskern von Lenting eine große Mobilfunkstation zu errichten, erschreckt viele Einwohner. Der geplante Bau eines stählernen Turms unweit von Schule, Kirche und Kindergarten weckte sofort bürgerlichen Widerstand.[…]
…Rund einen Monat nach der Sitzung des Lentinger Gemeinderats, in der die Pläne der Deutschen Telekom bekannt wurden (DK berichtete), liegen Listen mit mehr als 150 Unterschriften von protestierenden Bürgern auf dem Tisch. Darunter sind auch ein Dutzend Nachbarn des Anwesens, auf dem der Mobilfunkmast installiert werden soll. Sie ärgern sich, weil „niemand was dagegen hat“.
…Diese Bürgergruppe ist nicht nur gegen die „Verschandelung des Ortsbilds“ durch den stählernen Masten in unmittelbarer Nachbarschaft des Kirchturms – sie befürchtet auch Gefahren durch eine vermutete, nicht bekannte Strahlung für die Bewohner und Einrichtungen in nächster Nähe wie Kindergarten St. Nikolaus und Schule.
http://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/Lenting-DKmobil-Breite-Front-gegen-Funkmast;art599,3251998#plx2105381709

Streit um Mobilfunkmasten geht weiter

Das Thema Mobilfunkmasten kocht wieder hoch in Mühlheim.

Die Stadt hat sich zwar bereits für machtlos erklärt gegen die viele Bürger ängstigende Häufung der Riesenantennen in dicht besiedelten Gebieten. Doch eine gerade gegründete Bürgerinitiative sieht das ganz anders. […]
…Ralf Zimmermann weiß, wie er Kommunalpolitiker an der Ehre packen muss. Der Stadt und ihren Parteien sei endlich mal Gelegenheit gegeben, „eine neuartige Mobilfunkantennen-Bausatzung in Kraft zu setzen, die wirklich große Schule machen könnte“. So steht’s in der Mitteilung, mit der die neue Bürgerinitiative „Mühlheim Mobilfunk Menschlich“ von ihrer Existenz berichtet. Dahinter stecken Zimmermann und seine Gattin Nicole, außerdem zum Beispiel Gisela Heisel und Hans Pollrich. Es sind auch die Hauptakteure des bisherigen Anwohner-Widerstands gegen die vor wenigen Monaten auf dem Nachbardach des Zimmermann-Domizils in der Bahnhofstraße aufgetauchte Vodafone-Mobilfunkanlage.
Weiterlesen

Streit um Mobilfunkantenne gewonnen

Zürichsee-Zeitung: Anwohner gewinnen Antennenstreit
Eine geplante Mobilfunkantenne in Kilchberg ist gemäss Bundesgerichtsentscheid nicht bewilligungsfähig. In einer schier endlosen Geschichte dürfte das letzte Kapitel angebrochen sein: Das Bundes­gericht hat entschieden, dass die Mobilfunkantenne, welche die Netzbetreiber Sun­rise und Salt an der Alten Landstrasse 55 in Kilchberg bauen wollen, in der projektierten Form nicht bewilligungsfähig ist. Das Bundesgericht kippt damit das Urteil des Baurekurs- und des Verwaltungsgerichts. Und stützt die Baukommission Kilchberg, welche das Baugesuch 2014 abschlägig beurteilt hatte. Mit der Begründung, die 7,5 Meter hohe Antenne sei überdurchschnittlich gross und störe das Kilchberger Ortsbild. Die geplante Mobilfunkantenne treibt die Anwohner, die Baukommission und die verschiedenen gerichtlichen Instanzen seit fünf Jahren um.

Widerstand gegen Funkmast in Wohnbebauung

Golßen: Die Deutsche Bahn errichtet Funkmasten entlang ihrer Strecken. Einer dieser Masten soll auch in Golßen (Unterspreewald) aufgestellt werden – im Bahnhofsbereich mitten in einer Wohnbebauung und in Nachbarschaft eines Unternehmens. Der Golßener Hauptausschuss lehnte das Vorhaben wegen gesundheitlicher Bedenken ab.