Ein globaler Feldversuch auf Kosten von Mensch und Natur.

Das WLAN-Experiment von Franz Adlkofer und Lebrecht von Klitzing.
Lesezeit 17 Min.
Anlässlich des 3. Internationalen Deutschlandforums, das anfangs des Jahres im Bundeskanzleramt stattfand, legte die Bundeskanzlerin Angela Merkel Wert auf die Feststellung, dass für sie die globale Gesundheit allergrößte Bedeutung hat (1). Ein wichtiges Thema bei der Tagung war die Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen. Hinweise, dass diese Technologien aber auch ein Risiko für die Gesundheit der Menschen darstellen könnten, gab es allerdings keine……..
Weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/das-wlan-experiment

Divergierende Risikobewertungen im Bereich Mobilfunk

Die Stiftung Risiko-Dialog entwickelt seit ihrer Gründung im Jahre 1989 Lösungen, um technologische Neuerungen,wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen sowie Veränderungen in der Umwelt zu verstehen und gemeinsamzu gestalten. Ihr Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit Öffentlichkeit, Wirtschaft, Politik, Behörden sowie weiteren Akteuren
die individuelle und gesellschaftliche Risikokompetenz zu erhöhen. Die Stiftung konzipiert und moderiert dazuDialogverfahren, forscht zu gesellschaftlich relevanten Risikothemen wie Klimawandel und Energiezukunft, berät Organisationen und entwickelt Kommunikationsstrategien.
Das Projekt „Divergierende Risikobewertungen im Bereich Mobilfunk“ (Aktenzeichen / FKZ BFS AG-F 3 –03776 / FM 8865) hat das Ziel, die unterschiedlichen Risikobewertungen (inkl. Hinweisen auf die Grundlagen, auf denen sie basieren) im Bereich Mobilfunk einander gegenüberzustellen (ohne diese zu bewerten) und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Das Projekt war unterteilt in drei Phasen:
Den Gesamttext des projektes ist hier zu lesen:
https://www.gigaherz.ch/wp-content/uploads/2017/04/Risikobewertungen-Mobilfunk.pdf

Rinderstudie in der Schweiz – Enzymaktivität im Blut ändert sich

Eine Studie über die Enzymaktivität im Blut von Rinder und oxidativem Zellstress ist von Prof. Michael Hässig von der veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Zürich ist im Journal BMC Veterinary research http://www.biomedcentral.com/1746-6148/10/136 publiziert worden. Die Zusammenfassung auf Deutsch ist im EMF-Portal der Universität Achen http://www.emf-portal.de/viewer.php?l=g&aid=25180 veröffentlicht.

Manipulierte Wissenschaft und Elektrosmog

Von Gigaherz.ch:
Ganz einfach: Wenn sie nicht schiessen, dann kaufen sie. Sie kaufen fähige Köpfe und spannen sie vor ihren Karren. Sie kaufen Studenten, die noch feucht hinter den Ohren sind, und gewöhnen ihnen das Denken ab. Sie geben falsche Dogmen aus und führen unter dem Deckmantel der politischen Korrektheit die Zensur wieder ein. Sie sponsern Universitätsneubauten, diktieren den Lehrstoff, verteilen Lehrstühle an Leute die ihnen in den Arsch kriechen und Abweichler werden gemobbt. Ihr alleiniges Ziel ist es, die wahnwitzige Maxime unendlicher Expansion auf einem endlichen Planeten fortzuschreiben, mit permanentem Unfrieden als kalkulierbares Ergebnis. John le Caré

Gigaherz.ch nennt hier etliche exemplarische Beispiele, wie Studienergebnisse zurückgehalten und deren Verfasser manipuliert werden.
Hier nachzulesen: https://www.gigaherz.ch/wenn-sie-nicht-schiessen-dann-kaufen-sie/

EMF wirken auf den Oxidations-/Antioxidations-Status

Das Ergebniss der Studie ist,, dass eine Exposition von Ratten bei einem 2100 MHz elektromagnetischen Feld visuell evozierte Potenziale verändern und oxidativen Stress in Gehirn in Abhängigkeit von der Expositions-Dauer hervorrufen könnte. Demnach könnte eine kurzzeitige Exposition (1 Woche) eine schützende Wirkung haben, während eine langfristige Exposition (10 Wochen) eine nachteilige Wirkung auf den oxidativen Status im Gehirn haben kann.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26776477

Weitere Details zur NTB-Studie

Nicht nur Tumore sondern auch DNA-Brüche waren die Folge der Handystrahlung.

In May, the U.S. National Toxicology Program (NTP) announced that male rats exposed to cell phone radiation developed higher rates of cancer. Soon, the NTP will explain how that might have happened.
The same RF/microwave radiation that led male rats to develop brain tumors also caused DNA breaks in their brains. Female rats —which did not have significant elevated tumor counts— had fewer DNA breaks.
http://microwavenews.com/news-center/ntp-comet-assay

Update zur Leitlinie der EUROPAEM

Hier ein update zur Leitlinie der EUROPAEM vom 20.10.2016. Die ältere Datei ist vom 26.09.2016. Ein paar Begriffe wurden noch einmal angepasst. Neuen Link beachten:
EUROPAEM EMF‐Leitlinie 2016 zur Prävention, Diagnostik und Therapie EMF‐bedingter
Beschwerden und Krankheiten

https://europaem.eu/attachments/article/98/EUROPAEM%20EMF%20Guideline%202016%20reveh-2016-0011-DEUTSCH.pdf

Veränderte räumliche Orientierung bei elektromagnetischen Feldern

Mögliche Ursache für eine veränderte räumliche Orientierung bei vorpubertären Ratten, die chronisch hochfrequenten elektromagnetischen Feldern ausgesetzt sind.
Possible cause for altered spatial cognition of prepubescent rats exposed to chronic radiofrequency electromagnetic radia-tion.
Von: Narayanan SN, Kumar RS, Karun KM, Nayak SB, Bhat PG; Erschienen in: Metab Brain Dis (2015) 30: 1193–1206    https://www.emf-portal.org/de/article/27297
Ziel der Studie: Es sollten die Auswirkungen einer chronischen Exposition von Ratten bei einem 900 MHz elektromagnetischen Feld auf das räumliche Gedächtnis und die neurale Struktur im Hippocampus untersucht werden.
Hauptergebnis (lt. Autor): Zwischen den Gruppen gab es keine signifikanten Unterschiede im Körpergewicht. Das Lernen und das räumliche Gedächtnis waren bei Ratten, die bei dem elektromagnetischen Feld exponiert waren, im Vergleich zu Ratten der Käfig-Kontrolle und Schein-Exposition signifikant schlechter.
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Beeinträchtigung des Rückenmarks nach 900-MHz-Bestrahlung

Morphologische und antioxidative Beeinträchtigung des Rückenmarks von Ratten-Nach-kommen nach 900-MHz-Bestrahlung während der frühen und mittleren Jugend.
Morphological and antioxidant impairments in the spinal cord of male offspring rats following exposure to a continuous 900-MHz electromagnetic field during early and mid-adolescence.
Von: İkinci A, Mercantepe T, Unal D, Erol HS, Şahin A, Aslan A, Baş O , Erdem H, Sönmez OF, Kaya H, Odacı E; Erschienen in: J Chem Neuroanat. 2015    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26708410?dopt=Abstract
Kinder und Jugendliche sind besonders an Geräten interes-siert, die elektromagnetische Felder abgeben, wie beispielsweise Mobiltelefonen. Studien haben gezeigt, dass Langzeit-bestrahlung die Blut-Hirn-Schranke durchlässiger macht, das könnte durch morphologische und biochemische Veränderun-gen im Zentralnervensystem (Groß-, Kleinhirn und Rücken-mark) zustande kommen.
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Wirkungen isothermischer 2.45 GHz Mikrowellen-Befeldung

Wirkungen isothermischer 2.45 GHz Mikrowellen-Befeldung auf den  Säugetier-Zellzyklus: Vergleich mit Wirkungen isothermischer 27 MHz  Hochfrequenz-Befeldungs-Exposition
Effects of isothermal 2.45 GHz microwave radiation on the mammalian  cell cycle: comparison with effects of isothermal 27 MHz radiofrequency  radiation exposure.
Von: Cleary SF, Cao G, Liu LM,  Veröffentlicht in: Bioelectrochem Bioenerg 1996; 39 (2): 167-173       https://www.emf-portal.org/de/article/1768
Ziel der Studie (lt. Autor): Synchronisierte Zellen wurden bei kontinuierlicher Welle (CW), 2,45 GHz Mikrowellen-Befeldung oder 27 MHz Hochfrequenz-Befeldung (CW) unter isothermen Bedingungen exponiert, um die folgenden Hypothesen zu testen: (1) Elektromagnetische Hochfrequenz-Befeldung beeinflusst direkt den Säugetier-Zellzyklus bei Abwesenheit Befeldungs-induzierter Erwärmung; und (2) die Stärke der Zellzyklus-Veränderung ist Frequenz-abhängig.
Hauptergebnis der Studie (lt. Autor)

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Wirkungen von WLAN auf den Perooxidations-Status

Wirkungen von 2,45 GHz-Mikrowellen-Expositionen auf den Perooxidations-Status von Wistar-Ratten
Aweda MA, Gbenebitse S, Meidinyo RO (2003) Effects of 2.45 GHz microwave exposures on the peroxidation status in Wistar rats. Wirkungen von 2,45 GHz-Mikrowellen-Expositionen auf den Perooxidations-Status von Wistar-Ratten. Erschienen in: Niger Postgrad Med J 2003; 10 (4): 243 – 246
https://www.emf-portal.org/de/article/18444
Die Mikrowellen-Exposition verursachte einen Anstieg der Lipidperoxidation innerhalb der ersten 24 Stunden nach Exposition und reduzierte sich nach einer Woche stufenweise auf den Wert der Kontrollgruppe. Die Verabreichung von Ascorbinsäure und Tokopherol verursachte innerhalb der ersten Woche nach Befeldung eine Verminderung des Kontrollwerts der Lipidperoxidation.
Die Ergebnisse zeigten, dass eine Mikrowellen-Exposition eine signifikante Erhöhung des Status der Lipidperoxidation verursachte und dass es schätzende Wirkungen der Antioxidationsmittel Ascorbinsäure und Tokopherol gab.

Wirkungen pränataler Funkexposition auf das Herz

Die Wirkungen der pränatalen Exposition bei einem elektromagnetischen 900-MHz-Feld auf das Herz bei 21 Tage alten männlichen Ratten.
The effects of prenatal exposure to a 900-MHz electromag-netic field on the 21-day-old male rat heart.
Von: Türedi S, Hanci H, Topal Z, Unal D, Mercantepe T, Bozkurt I, Kaya H, Odaci E; Erschienen in: Electromagn Biol Med 2015; 34 (4): 390–397
https://www.emf-portal.org/de/article/25683

Schlussfolgerungen: Die Studienergebnisse legen nahe, dass 900-MHz-Felder in der vorgeburtlichen Phase oxidativen Stress, Beeinträchtigung des antioxidativen Abwehrsystems und histopathologische Veränderungen im Herzgewebe von männlichen neugeborenen Ratten verursachen. Embryos, die im Bauch der Mutter bestrahlt worden waren, hatten auch nach der Geburt Schäden im Herzgewebe. Die Apoptose hält in normalen Zellen die Homöostase aufrecht, die signifikant gesteigerte Apoptose könnte durch die erhöhte Lipidperoxidation kommen, denn oxidativer Stress aktiviert die Apoptose-Signalwege. Auch die Schwellung der Mitochondrien ist ein Zeichen für Stress, der hier durch die Strahlung hervorgerufen wird.

Langzeitwirkung von 900-MHz-Feldern auf die Leber

Langzeitwirkung von 900-MHz-Feldern auf die Leber von 21 Tage alten neugeborenen männlichen Ratten.
The effects of prenatal long-duration exposure to 900-MHz electromagnetic field on the 21-day-old newborn male rat liver.
Von: Topal Z, Hanci H, Mercantepe T, Erol HS, Keleş ON, Kaya H, Mungan S,
Volltext: http://journals.tubitak.gov.tr/havuz/sag-1404-168.pdf
Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse zeigen, dass eine vor der Geburt erfolgte 900-MHz-Bestrahlung oxidativen Stress und pathologische Veränderungen in der Leber nach der Geburt verursachen kann. GSH ist ein wichtiger ROS-Fänger und stellt die erste Front der antioxidativen Abwehr dar. Es schützt die Zellen vor oxidativer Schädigung. Allerdings kann erhöhter oxidativer Stress die GSH-Aktivität schwächen, als Reaktion steigt SOD an. GSH schützt Leberzellen auch gegen chemische und enzymatische oxidative Schädigung. Der Anstieg von MDA weist ebenfalls auf oxidativen Stress hin. Die histopathologischen Ergebnisse wie Expansion des endoplasmatischen Retikulums, Vakuolen in den Mitochondrien und die Fibrose-aktiven Sternzellen (die bindegewebige Verhärtung und Vernarbung des Gewebes mit Kollagenfibrillen nach Schädigung entwickeln) deuten darauf hin, dass 900-MHz-Felder, die vor der Geburt auf die Tiere einwirkten, die Leber durch oxidativen Stress schädigen und das antoxidative Abwehrsystem verändern. Die Entwicklung der Leberzellen könnte durch die Strahlung beeinträchtigt sein.

Wirkung von pränataler Mobilfunk-Strahlung auf Hoden

Wirkung von pränataler 900-MHz-Strahlung auf Hoden und Spermienqualität in Samenleitern bei 60 Tage alte Ratten.
Effects of prenatal exposure to a 900 MHz electromagnetic field on 60-day-old rat testis and epididymal sperm quality. Von: Odacı E, Hancı H, Yuluğ E, Türedi S, Aliyazıcıoğlu Y,
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26472053?dopt=Abstract
Schlussfolgerungen: Diese Ergebnisse zeigen, dass 1-stündige 900-MHz-Strahlung von Tag 13–21 der trächtigen Mutter zu Veränderungen in Struktur und Funktion der reproduktiven Organe bei den männlichen, 60 Tage alten Nachkommen führt, untersucht an biochemischen Markern, Beweglichkeit und Vitalität der Spermien, Morphologie und Struktur der Hoden und Samenleiter. Die Autoren schließen daraus, dass 900-MHz-Strahlung eine schädliche Wirkung auf die Entwicklung von Hodengewebe und Spermien bei Ratten hat, und die schädliche Wirkung ist 60 Tage nach der Geburt ohne weitere Bestrahlung noch erhalten. Dass es keinen MDA-Anstieg gegeben hat, führen die Autoren auf die Tatsache zurück, dass die Bestrahlung vor der Geburt und die Messung 60 Tage danach stattgefunden hatten.

Kann ein pränatal einwirkendes 900-MHz-Feld die Morphologie der Milz und des Thymus beeinflussen?

Kann ein pränatal einwirkendes 900-MHz-Feld die Morphologie der Milz und des Thymus beeinflussen und Biomarker für oxidativen Schaden bei 21 Tage alten männlichen Ratten verändern?
Can prenatal exposure to a 900 MHz electromagnetic field affect the morphology of the spleen and thymus, and alter biomarkers of oxidative damage in 21-day-old male rats?
Von: Hanci H, Turedi S, Topal Z, Mercantepe T, Bozkurt I, Kaya H, Ersoz S, Unal B, Odaci
http://www.tandfonline.com/doi/full/10.3109/10520295.2015.1042051

Schlussfolgerungen: Pränatale 900-MHz-Bestrahlung kann bei 21 Tage alten männlichen Ratten zu verschiedenen krankhaften Veränderungen in Thymus und Milz führen. Die Wirkung der Strahlung ist nicht nur von Frequenz, Dauer und Intensität abhängig, sondern auch vom biologischen Stadium der Zellen, also dem Zeitpunkt in der Entwicklung. Die Wirkung der Strahlung kann reversibel oder irreversibel sein und kann Aus-wirkungen im erwachsenen Organismus haben. Wenn in der vorgeburtlichen Entwicklung Thymus und Milz geschädigt werden, können T-Zell-abhängige Reaktionen beim Erwachsenen gefährdet sein.

Mobiltelefon-Strahlung bewirkt DNA-Strangbrüche in menschlichen Spermien.

In vitro-Wirkung von Mobiltelefon-Strahlung auf Beweglichkeit, DNA-Strangbrüche und Clusterin-Genexpression in menschlichen Spermien.
In vitro effect of cell phone radiation on motility, DNA fragmentation and clusterin gene expression in human sperm. Von: Zalata A, El-Samanoudy AZ, Shaalan D, El-Baiomy Y, Mo-stafa T; Erschienen in: Int J Fertil Steril 2015; 9 (1): 129–136 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4410031/pdf/Int-J-Fertil-Steril-9-129.pdf

Schlussfolgerungen: Mobilfunkstrahlung von 850 MHz hat einen negativen Einfluss auf Spermienparameter wie Beweglichkeit, Acrosin-Aktivität, DNA-Strangbrüche und CLU-Genexpression, besonders in der am meisten vorgeschädigten OAT-Gruppe. Die Autoren diskutieren, ob die Ursache für die DNA-Brüche und die verminderte Acrosin-Aktivität oxidativer Stress ist, da andere Arbeitsgruppen in ihren Experimenten oxidativen Stress im Zusammenhang mit DNA-Brüchen sehen. Dazu passt, dass CLU als Antioxidans in den hier vorliegenden Experimenten erhöht ist.
* Akrosin ist ein Protein-spaltendes Enzym, das von der Sa-menzelle produziert wird, um für die Befruchtung die Memb-ran der Eizelle aufzulösen.

Mikrowellen-induzierter oxidativer Stress beeinflusst Fertilität

Therapeutische Ansätze mit Melatonin bei Toxizität, die von Mikrowellen-induziertem oxidativen Stress vermittelt wurde, auf die männliche Fertilität von Wistar-Ratten.
Von: Meena R, Kumari K, Kumar J, Rajamani P, Verma HN, Kesari KK; Erschienen in: Electromagn Biol Med 2014; 33 (2): 81–91
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23676079?dopt=Abstract

Die Ergebnisse legen nahe, dass die 2,45-GHz-Strahlung oxidativen Stress im Hodengewebe erzeugt, der zu Schäden an der DNA führt. Die Mikrowellen könnten einen Einfluss auf die Polarisation der Zellmembranen haben. Wenn die Polarisation der Membranen verändert ist, wird die Testosteronsynthese und dadurch die Entwicklung der Spermienzellen gestört, mit der Folge von Unfruchtbarkeit. Melatonin hat ein starkes antioxidatives Potenzial, das die Mikrowellen-induzierten oxidativen Schädigungen in Hoden und Spermienzellen vermindert. Die Autoren schlagen vor, dass Melatonin wahrscheinlich, zumindest zum Teil, auf die Xanthi-noxidase einwirkt, denn im Experiment bewirkte Melatonin nach den 45 Tagen eine signifikante Abnahme der Aktivität, während die Aktivität gleichzeitig in der bestrahlten Gruppe signifikant angestiegen war.

WLAN vermindert die menschliche Spermienmotilität

Avendano C et al. (2012) Use of laptop computers connected to internet through Wi-Fi decreases human sperm motility and increases sperm DNA fragmentation.
Die Nutzung von Laptop-Computern, die mit dem Internet über WiFi bzw. WLAN verbunden sind, vermindert die menschliche Spermienmotilität und erhöht
die Spermien-DNA- Fragmentierung.
Erschienen in: Fertil Steril 2012; 97 (1): 39 – 45.e2
https://www.emf-portal.org/de/article/19930
Die exponierten Spermien-Proben zeigten eine signifikante Abnahme der progressiven Spermienmotilität und einen Anstieg bei der DNA-Fragmentierung. Die Werte der toten Spermien zeigten keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen.
Die Autoren spekulieren, dass das Halten eines drahtlos mit dem Internet verbundenen Laptops auf dem Schoß in der Nähe der Hoden zu verminderter männlicher Fertilität führen kann.

Diskussion um NTP-Studie auf der BIOEM 2016

NTP-Studie: ‚Sorgfältigst durchgeführte Untersuchung‘
Diskussion um NTP-Studie auf der BIOEM 2016
Im Mai veröffentlichte das US-amerikanische National Toxicology Program (NTP) die Teilergebnisse der bisher größten Studie zu Handystrahlung und Krebs, dass bei männlichen Ratten, die Handystrahlung ausgesetzt waren, vermehrt Krebs auftrat. Auf der Jahresversammlung der Biolelectromagnetic Society am 8. Juni 2016 wurden die Studienergebnisse von den US-Wissenschaftlern vorgestellt und diskutiert.

Christopher Portier ist der ehemalige Leiter des NTP und war behilflich, die Studie auf den Weg zu bringen. Professor Franz Adlkofer fasst in seinem Papier „Neues von der NTP-Studie“ (9/2016), das den Bericht von Dariusz Leszczynski enthält, den Stand der Forschung zusammen.

Vortrag von M. Wyde vom 08.06.16 zum NTP auf dem BioEM Meeting

Der Vortrag und die Diskussion sind auf Video dokumentiert. Besonders interessant sind die Beiträge in der Diskussion von den an der Studie beteiligten Wissenschaftlern und von Linda Birnbaum, der Direktorin des US-National Institute of Environmental Health Sciences (NIEHS) und des National Toxicology Program (NTP). Gegen Zweifel von Teilnehmern betonten sie, dass die Studienergebnisse von mehreren unabhängigen Gruppen von Wissenschaftlern („Die besten, die es auf diesem Gebiet gibt“) überprüft wurden. Vortragsfolien des Vortrags von M. Wyde vom 08.06.16 zum NTP auf dem BIOEM Meeting finden Sie hier.

Wi-Fi-Geräte und das Wachstum von Ratten-Hoden

Atasoy HI et al. (2012) Immunhistopathologische Demonstration nachteiliger Wirkungen hochfrequenter Wellen, emittiert durch konventionelle Wi-Fi-Geräte, auf das Wachstum von Ratten-Hoden. Erschienen in: J Pediatr Urol 2012.
Die Autoren fanden signifikante Erhöhungen der 8-Hydroxy-2-Desoxyguanosin-Werte im Serum und in den Hoden der exponierten Gruppe. Zusätzlich waren die Katalase- und Glutathionperoxidase-Enzymaktivitäten bei den exponierten Tieren vermindert.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass eine anhaltende WiFi-Exposition oxidativ die Hoden wachsender Ratten beeinflusst.
https://www.emf-portal.org/de/article/20439

Einfluss elektromagnetischer Felder auf das Reproduktionssystem männlicher Ratten.

Influence of electromagnetic fields on reproductive system of male rats.
Von: Kumar S, Behari J, Sisodia R; Erschienen in: Int J Radiat Biol 2013; 89 (3): 147–154
Nach den Ergebnissen schlussfolgern die Autoren, dass 10-GHz-Felder eine schädigende Wirkung auf die Fruchtbarkeit von männlichen Ratten haben. In den Spermienzellen entstehen durch oxidativen Stress (ROS) DNA-Schäden, die einen Hauptfaktor für männliche Unfruchtbarkeit darstellen.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23078358?dopt=Abstract

Spermienkonzentration durch Handynutzung vermindert

Einige Studien haben eine Abnahme der Spermienqualität seit Beginn des 20. Jahrhunderts ergeben. Ein Faktor könnte elektromagnetische Strahlung des Mobilfunks sein. Die neue Studie ergab, dass unter bestimmten Bedingungen abnorme Spermienkonzentrationen zunehmen, z. B. wenn beim Telefonieren mit dem Handy geraucht und gleichzeitig das Telefon aufgeladen wird.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26206279
Zilberlicht A, Wiener-Megnazi Z, Sheinfeld Y, Grach B, Lahav-
Baratz S, Dirnfeld M (2015): Habits of cell phone usage and sperm quality – does it warrant attention? Reproductive Bio-Medicine Online 31, 421–426
ElektrosmogReport April 2016 https://www.emf-portal.org/en/article/27619

Elektrosmog und Herzfrequenzvariabilität

Auswirkungen von Elektrosmog auf Herzfunktionen
Die Wirkungen der Dauer der Mobiltelefon-Nutzung auf Parameter der Herzfrequenzvariabilität bei gesunden Probanden.
The effects of the duration of mobile phone use on heart rate variability parameters in healthy subjects.
Von: Ekici B, Tanindi A, Ekici G, Diker E; Erschienen in: Anatol J Cardiol 2016; DOI:10.14744/AnatolJCardiol.2016.6717  / Volltext der Studie:
http://www.journalagent.com/anatoljcardiol/pdfs/AJC-14892-ORIGINAL_INVESTIGATION-EKICI.pdf

In dieser Studie wurde gezeigt, dass die Dauer der Mobiltelefonnutzung das autonome Gleichgewicht für die Herzratenvariabilität in den gesunden Personen verschieben könnte. Während der Gespräche ist das Gerät nah am Kopf, dadurch kann das autonome Nervensystem verändert werden, das eine Verbindung zur Steuerung der Herztätigkeit (Schrittmacher) hat. Die elektromagnetischen Felder der Mobiltelefone könnten bei Langzeitnutzung Veränderungen in der Herzratenvariabilität hervorrufen.

Das Gedächtnis nimmt ab, je häufiger das Smartphone genutzt wird.

Gedächtnis-Leistung nach Einwirkung elektromagnetischer 900-MHz-Felder: eine prospektive Kohortenstudie mit Jugendlichen.
Memory performance, wireless communication and exposure to radiofrequency electromagnetic fields: A prospective cohort study in adolescents. Von: Schoeni A, Roser K, Röösli M; Erschienen in: Environ Int 2015; 85: 343–351
https://www.emf-portal.org/de/article/28068
Nach einem Jahr nahm das figurale Gedächtnis ab, je häufiger das Smartphone genutzt wurde. Die Ergebnisse könnten darauf hindeuten, dass die Strahlung von Smartphones das Gedächtnis für Figuren beeinträchtigt.

Kognitive Beeinträchtigungen durch Mobiltelefone

Mobiltelefon-Nutzung und Prävalenz von selbst-berichteten Symptomen bei Schülern von Grundschulen und weiterführenden Schulen in Shiraz, Iran.
The pattern of mobile phone use and prevalence of self-reported symptoms in elementary and junior high school students in Shiraz, Iran. Von: Mortazavi SM, Atefi M, Kholghi
Volltext der Studie http://ijms.sums.ac.ir/index.php/IJMS/article/download/744/179
Die Daten ergeben, dass viele Kinder Mobiltelefone benutzen und es nach Aussagen einiger Schüler einen signifikanten Anstieg von Symptomen gibt. Die Häufigkeit von Kopfschmerzen, Schwindel und Schlafproblemen pro Monat war signifikant assoziiert mit der Gesamtzeit der Telefonate mit dem Mobiltelefon. Das zeigt, dass Kinder gegenüber der Strahlung empfindlicher sind als Erwachsene. Die Ergebnisse und Schlussfolgerung müssen unter dem Aspekt betrachtet werden, dass dies eine Selbstauskunft der Teilnehmer über die Symptome ist, deren Kenntnisse über die exakten Definitionen der Symptome nicht ganz klar sein könnten.

Wirkung von EMF auf die Eierstöcke

Die Wirkungen von elektromagnetischen Feldern auf die Anzahl der Eierstock-Primordialfollikel: eine experimentelle Studie.
The effects of electromagnetic fields on the number of ovarian primordial follicles: An experimental study.
Von: Bakacak M, Bostanci MS, Attar R, Yildirim OK, Yildirim G, Bakacak Z, Sayar H, Han A; Erschienen in: Kaohsiung J Med Sci 2015; 31 (6): 287–292
Zum ausführlichen Volltext der Studie:
http://www.kjms-online.com/article/S1607-551X%2815%2900092-3/pdf

Die direkte Bestrahlung der Eierstöcke mit der 217 Hz gepulsten 900-MHz-Strahlung hat eine signifikant geringere Anzahl von Follikeln in den Eierstöcken und keine Primordialfollikel in der Subkortikalen Region der bestrahlten Ratten gefunden. Da sich die Feldquelle über die Bestrahlungszeit direkt am Bauch der Tiere befand, waren bei allen Tieren dieselben Feldbedingungen. Die Ergebnisse zeigen eine beunruhigende Wirkung der 900-MHz-Strahlung auf die Anzahl der Follikel und die Eizellreserve. Trotz der geringen Anzahl der Tiere (8 pro Gruppe) waren die Werte ausreichend für statistische Auswertungen.
Die Autoren halten Einschränkungen dieser Studie fest: 1. sind Tierexperimente nicht direkt auf den Menschen übertragbar, aber mit Menschen kann man solche Experimente nicht machen. 2. können die Follikel natürlich nicht vor dem Experiment bestimmt werden, 3. konnten Schädigung und Apoptose der Zellen nicht analysiert werden. Um mehr Erkenntnisse über die Wirkung der Strahlung auf Eizell-Reserve und Unfruchtbarkeit zu gewinnen, müssen weitere Experimente mit vorheriger Bestimmung der Follikel durchgeführt werden.

Oxidativer Stress von Gehirn, Niere und Leber durch EMF

Wirkung der Exposition und Abschaltung von elektromagnetischen Wellen (900 MHz) auf den oxidativen Stress von Gehirn, Niere und Leber und verschiedene biochemische Parameter bei männlichen Ratten.
Effect of exposure and withdrawal of 900-MHz electromagnetic waves on brain, kidney and liver oxidative stress and some biochemical parameters in male rats. Von: Ragy MM; Erschienen in: Electromagn Biol Med 2015; 34 (4): 279–284
https://www.emf-portal.org/de/article/24632
900-MHz-Strahlung von Mobiltelefonen könnten einige biochemische und oxidative Schäden erzeugen, d. h. Stress in Gehirn, Leber und Nieren der Albino-Ratten. Diese Beeinträchtigungen werden zurückgebildet, wenn keine Felder mehr einwirken (Erholung von der Bestrahlung). Das Gehirn ist oxidativ stärker gefährdet als Leber und Nieren. Da ohne Feldeinwirkung weitgehende Erholung bis fast zum normalen Status eintritt wird empfohlen, das Mobiltelefon nicht über längere Zeit zu nutzen, damit schädliche Veränderungen korrigiert werden können.

Smartphone-Strahlung löst die Aktivierung der neutrophilen Leukozyten aus

30-minütige Exposition bei einem Smartphone- Anruf fördert die Neutrophilen-Aktivierung in vitro.
Thirty-minutes‘ exposure to smartphone call triggers neutro-phil activation in vitro.
Von: Lippi G, Danese E, Brocco G, Benati M, Salvagno GL, Montagnana M, Franchini M; Erschienen in: Clin Chem Lab Med 2016; DOI: 10.1515/cclm-2015-1242 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26872316
Die untersuchten Parameter zeigen nach Ansicht der Autoren überzeugend, dass die Smartphone-Strahlung die Aktivierung der neutrophilen Leukozyten auslöst, sichtbar an der signifikanten Abnahme des MPO-Gehaltes und Abnahme der segmentierten Neutrophilen nach Bestrahlung mit 900-MHz-Smartphone-Strahlung im Vergleich zu den unbestrahlten Kontrollen. Übermäßiger Smartphone-Gebrauch könnte schädlich sein, und man sollte Blutprodukte, die Leukozyten enthalten, während der Herstellung und Lagerung vor Smartphonestrahlung schützen.

Oxidativer Stress durch ROS-Bildung unter Mikrowellenbestrahlung

Bewertung ausgewählter biochemischer Parameter im Speichel junger Männer, die Mobiltelefone benutzen. Von: Abu Khadra KM, Khalil AM, Abu Samak M, Aljaberi A
Veröffentlicht in: Electromagn Biol Med 2015; 34 (1): 72-76
Die Enzymaktivität der Superoxid-Dismutase war nach einem 15-minütigen Telefonat im Vergleich zu vorher signifikant erhöht. Alle anderen Parameter zeigten keine signifikanten Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Messzeitpunkten.
Die Autoren schlussfolgern, dass eine Exposition bei einem 1800 MHz elektromagnetischen Feld (GSM) antioxidative Parameter in menschlichem Speichel verändern könnte, was ein Hinweis auf oxidativen Stress sein könnte.
https://www.emf-portal.org/de/article/24244
Einige Studien haben ein erhöhtes Risiko für Hirntumore durch Mobilfunkstrahlung gefunden. Außer dem Gehirn ist auch die Ohrspeicheldrüse erhöhter Strahlung ausgesetzt, da sie in dem Bereich liegt, an dem das Mobiltelefon während des Telefonierens gehalten wird. Es besteht der Verdacht, dass bei steigender Nutzerzahl auch das Risiko für Tumore der Ohrspeicheldrüse steigt. Der vielfach nachgewiesene oxidative Stress durch ROS-Bildung unter Mikrowellenbestrahlung kann Ursache für DNA- und Zellschädigung sein und zeigt biologische Wirkungen auch bei geringer Feldstärke an.

Auftreten von bösartigen Tumoren nach Ganzkörperbestrahlung.

Bericht von Teilergebnissen aus dem nationalen Toxikologie-Programm zu Karzinogenese-Untersuchungen von Mobiltelefon-Hochfrequenz-Feldern bei Hsd: Sprague Dawley SD-Ratten (Ganzkörper-Exposition).
Wyde M, Cesta M, Blystone C, Elmore S, Foster P, Hooth M, Kissling G, Malarkey D, Sills R, Stout M, Walker N, Witt K, Wolfe M, Bucher J
Veröffentlicht in: Research Report 2016;: 1-87
Dieser Bericht zeigt Teilergebnisse aus dem umfangreichen Nationalen Toxikologie-Programm der USA. Darin wurden Nagetiere auf toxikologisches und Krebs erregendes Potenzial der Strahlung von Geräten der US-Telekommunikationsindustrie untersucht. Beschrieben wird hier die Häufigkeit des Auftretens von zwei Tumorarten, bösartige Gliome im Gehirn und Schwannome im Herzen nach Ganzkörperbestrahlung.
Hier geht es zur Studie bei bioRxiv

Veränderungen bei Paramecium caudatum (Protozoa) in der Nähe eingeschalteter GSM-Telefone

Magnetkompass bei Vögeln nur bei guter Sicht
„Veränderungen bei Paramecium caudatum (Protozoa) in der Nähe eingeschalteter GSM-Telefone.“ https://www.emf-portal.org/de/article/19261
„Exponierte Individuen bewegten sich langsamer und wellenförmiger als die Individuen der Kontrollgruppe. Die Physiologie der exponierten Protozoen wurde ebenfalls beeinflusst: sie wurden breiter, ihr Cytopharynx erschien breiter, ihre pulsierende Vakuole hatte Schwierigkeiten, ihren Inhalt aus der Zelle zu stoßen, ihre Cilien bewegten sich weniger effizient und die Trichocysten wurden besser sichtbar.
Alle diese Wirkungen könnten aus einer schlechten Funktionsfähigkeit oder aus einem Schaden der Zellmembran resultieren.“

Das Verhalten von Bienen wird durch Handysignale gestört

Sharma et al.: „Veränderungen im Verhalten und in der Biologie der Honigbiene unter dem Einfluss von Handy-Befeldungen.“
Current Science 2010; 98 (10): 1376 – 1378
„Es wurde eine signifikante Abnahme der Kolonie-Stärke (neun Waben-Rahmen in den schein-exponierten und fünf Rahmen in den exponierten Kolonien) sowie in der Eier-Legerate der Königin (144,8 Eier/Tag in der exponierten Kolonie, 376,2 Eier/Tag in der schein-exponierten Kolonie) gefunden. Die Fähigkeit zur Honig-Vorratshaltung nahm aufgrund des Verlustes zurückkehrender Bienen ab (28,3 Bienen/Min. in der exponierten Kolonie und 41,3 Bienen/Min. in der schein-exponierten Kolonie) und am Ende des Experiments gab es weder Honig noch Pollen noch Brut oder Bienen in der exponierten Kolonie, was zum vollständigen Verlust der Kolonie führte. „
„Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass der Kolonie-Zusammenbruch als Ergebnis der Handy-Befeldungen zustande kommt.“ https://www.emf-portal.org/de/article/18302

Anschließend sind weitere Studien aufgeführt, die zeigen, dass durch EMF nachhaltig gestört werden. Das Bienensterben scheint ursächlich durch unsere Funkanwendungen ausgelöst zu werden. Der Befall von Schädlingen ist eine nachrangige Folge auf Grund von Stress und geschwächtem Immunsystem.

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Handy-Signale beeinflussen das Wachstum von Pflanzen

Singh et al.: „Handy-Befeldung beeinflusst das frühe Wachstum von Vigna radiata (Mungbohne) durch biochemische Veränderungen.“
Z Naturforsch C 2010; 65 (1-2): 66 – 72
„Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die elektromagnetischen Handy-Felder das frühe Wachstum von Mungbohnen stören in dem biochemische Veränderungen induziert werden.“ https://www.emf-portal.org/de/article/18092

 

Tinnitus und Mobiltelefon-Nutzung

Hutter HP et al.: „Tinnitus und Mobiltelefon-Nutzung.“
Occup Environ Med 2010; 67 (12): 804 – 808
„Insgesamt wurde kein statistisch signifikant erhöhtes Risiko für Mobiltelefon-Nutzung und Tinnitus in den Untergruppen beobachtet, außer für die Untergruppe der ipsilateralen Nutzung 4 Jahre oder länger (OR 1,95; KI 1,00-3,80). Die Autoren schlussfolgerten, dass häufige und lange andauernde Nutzung eines Mobiltelefons mit Tinnitus in Zusammenhang stehen könnte.“ Weiter im EMF_Portal

Wirkungen von Handy-Hochfrequenz-Exposition auf den Glukose-Stoffwechsel im Gehirn.

Volkow et al.: „Wirkungen von Handy-Hochfrequenz-Exposition auf den Glukose-Stoffwechsel im Gehirn.“ JAMA 2011; 305 (8): 808 – 813
http://jama.jamanetwork.com/data/Journals/JAMA/18287/jpc15002_808_813.pdf
„Insgesamt liefert diese Studie die Evidenz dafür, dass eine hochfrequente elektromagnetische Feld-Exposition durch die Handy-Nutzung bei Menschen die Gehirn-Funktion beeinflusst, wie durch die regionalen Anstiege der metabolischen Aktivität gezeigt wurde. Das Ergebnis ist von unbekannter klinischer Bedeutung.“ Info bei Jama-Network

EMF-Portal / Ärzte-Zeitung / Wissensportal scinexx.de

Neuronen kommunizieren über elektrische Felder

Anastassiou, C.A., et al. (2011) „Ephaticcoupling of cortical neurons“
Nature Neuroscience, online veröffentlicht am 16.01.2011, DOI:10.1038/nn.2727.
„Jedes Mal wenn ein elektrischer Impuls durch einen Neuronenzweig schießt, entsteht ein winziges elektrisches Feld um diese Zelle. Ein paar Neuronen reden wie Menschen miteinander und führen kleinere Unterhaltungen. Wenn jedoch alle gleichzeitig feuern, ist dies mit dem Grölen der Menge bei einer Sportveranstaltung vergleichbar.
Dieses „Grölen“ ist die Summierung all der kleinen elektrischen Felder, die durch die neurale Aktivität im Gehirn entstehen. Obgleich schon seit Längerem bekannt ist, dass das Gehirn zusätzlich zu der elektrischen Aktivität der feuernden Nervenzellen schwache elektrische Felder erzeugt, wurden diese Felder bisher für Epiphänomene gehalten – überflüssige Nebenwirkungen.“
http://cordis.europa.eu/news/rcn/33041_de.html

Elektrische Felder beeinflussen das Verhalten von Gehirnzellen

Fröhlich and McCormick: „Endogenous Electric Fields May Guide Neocortical Network Activity“ Neuron Volume 67, Issue 1, 15 July 2010, Pages 129-143
„Studienergebnissen, die darauf hinweisen, dass elektrische Felder das Verhalten von Gehirnzellen beeinflussen können.“ Meldung von Yale News
„Die Studie wirft viele Fragen über die möglichen Effekte elektrischer Felder, wie der von Stromleitungen und EMF von Mobilfunktelefonen auf, mit denen wir uns umgeben.“
Strahlentelex: Endogene elektrische Felder dirigieren das Neokortex-Netz

Kinder-Leukämie in der Nähe zu Fernseh-Sendeanlagen?

Hocking, B.: „Verminderte Überlebenszeit bei Kinder-Leukämie in der Nähe zu Fernseh-Sendeanlagen.“ Arch Environ Health 2003; 58 (9): 560 – 564
„29 der 123 Kinder mit akuter lymphatischer Leukämie (16 von ihnen verstarben) lebten im inneren Ring der Stadtteile benachbart zu den Fernsehsendern, und 94 Fälle (34 von ihnen verstarben) traten im äußeren, weiter entfernten Ring auf. Es wurde ein signifikanter Unterschied in den Überlebensraten zwischen den beiden Gruppen gefunden. Die 5-Jahre-Überlebensraten betrugen 55 % im inneren Ring und 71 % im äußeren Ring (d.h. Kinder im inneren Ring hatten eine um 23 % geringere Überlebenswahrscheinlichkeit als Kinder im äußeren Ring). Die 10-Jahres-Überlebensrate betrug 33 % im inneren Ring und 62 % im äußeren Ring. „
„Die Autoren schlussfolgerten, dass ein Zusammenhang zwischen wohnlicher Nähe zu Fernsehsendern und verminderter Überlebensrate bei Fällen mit Kinderleukämie in Nord-Sydney, Australien besteht.“ Weiter im EMF-Portal

Mortaliät aufgrund von Mobilfunk-Basisstationen?

Dode et al.: „Mortaliät aufgrund von Krebs und Mobilfunk-Basisstationen im Stadtgebiet von Belo Horizonte, Minas Gerais-Staat, Brasilien.“
Sci Total Environ 2011; 409 (19): 3649 – 3665
„Es wurden 7191 Todesfälle aufgrund von Krebs anhand der oben genannten Kriterien aus insgesamt 22493 Krebs-Todesfällen ausgewählt. Die häufigsten Ursachen waren Lungen-Krebs (19,6 %), Magen-Krebs (14,1 %), Prostata-Krebs (14,1 %) und Brustkrebs (11,5 %). Die mittlere elektrische Feldstärke in der Nähe der Basisstationen bei den Messungen in 2008 betrug 7,32 V/m, von 0,4 bis 12,4 V/m variierend.
Im Abstand von bis zu 100 m zu einer Basisstation traten absolut 3569 Todesfälle auf (49,6 % aller Fälle), die Sterberate betrug 43,4/10000 Personen und das relative Risiko entsprach 1,35 in Bezug auf die Sterberate von 32,1/10000 Einwohner im gesamten Stadtgebiet von Belo Horizonte. Es wurde eine Sterberate von 34,7/10000 bei Personen beobachtet, die in einem Abstand von bis zu 500 m zu Basisstationen lebten; diese Rate sank für Personen, die weiter entfernt von Basisstationen lebten. „
„Die Autoren schlussfolgern, dass es eine räumliche Beziehung zwischen den Todesfällen aufgrund von Krebs und den Aufstellungsorten von Mobilfunk-Basisstationen im Zeitraum von 1996 bis 2006 im Stadtgebiet von Belo Horizonte gibt.“  Weiter beim EMF-Portal

Veränderung klinisch bedeutsamer Neurotransmitter unter dem Einfluss modulierter hochfrequenter Felder

Buchner/Eger:  „Veränderung klinisch bedeutsamer Neurotransmitter unter dem Einfluss modulierter hochfrequenter Felder – Eine Langzeiterhebung unter lebensnahen Bedingungen.“ Umwelt – Medizin – Gesellschaft 2011; 24 (1)
http://www.mobilfunkstudien.org/assets/umg_buchner-eger_rimbach-studie.pdf
„24 der insgesamt 60 Teilnehmer waren einer Leistungsflussdichte von < 60 µW/m² ausgesetzt, 20 Teilnehmer bei 60 – 100 µW/m² und 16 Teilnehmer bei mehr als 100 µW/m². Die Werte der Stress-Hormone Adrenalin und Noradrenalin stiegen in den ersten 6 Monaten nach Inbetriebnahme der GSM-Basisstation signifikant an; die Werte für Dopamin sanken im selben Zeitraum erheblich. Der Ausgangszustand wurde auch nach 1,5 Jahren nicht wieder erreicht. Als Hinweis auf die nicht regulierbare chronische Schieflage des Stresshaushalts sanken die Werte von Phenylethylamin signifikant ab. Die Effekte unterliegen einer Dosis-Wirkungs-Beziehung und zeigen sich weit unterhalb gültiger Grenzwerte. „
http://www.umg-verlag.de/umwelt-medizin-gesellschaft/111_be_z.pdf

Evidenz für eine Dosiswirkungsbeziehung

Eger H.. Et al.: „Spezifische Symptome und Mobilfunkstrahlung in Selbitz (Bayern) – Evidenz für eine Dosiswirkungsbeziehung.“
Umwelt – Medizin – Gesellschaft 2010; 23 (2): 130 – 139
http://www.mobilfunkstudien.org/assets/umg_eger-jahn_selbitz-studie.pdf
„Es wurde eine signifikante Dosis-Wirkungs-abhängige Korrelation zwischen den Beschwerden Schlafstörung, Depression, zerebrale Symptome, Gelenk-Beschwerden, Infekte, Haut-Veränderungen, Herz-Kreislauf-Störungen, Gleichgewichts- und Seh-Störungen sowie Magen-Darm-Beschwerden und der Wohnnähe zur Basisstation gefunden. Die Autoren erklären diesen Zusammenhang mit dem Einfluss von Mikrowellen auf das Nervensystem des Menschen.“
http://www.umg-verlag.de/umwelt-medizin-gesellschaft/210_ej_z.pdf

Zellprozesse

Vojisavljevic et al.: „Schwache Mikrowellen-Befeldung als Modulator der L-Lactat-Dehydrogenase-Aktivität.“ Med Biol Eng Comput 2011; 49 (7): 793 – 799
„Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die L-Lactat-Dehydrogenase-Enzymaktivität durch spezifische Frequenzen einer schwachen Mikrowellen-Befeldung moduliert werden kann. Dieses Ergebnis kann zur Unterstützung der Hypothese dienen, dass schwache Mikrowellen nicht-thermische Wirkungen bei Biomolekülen induzieren.“
https://www.emf-portal.org/de/article/19012

Zellreparatur

Belyaev et al.: „Mikrowellen von Handys hemmen die 53BP1-Fokus-Bildung in menschlichen Stammzellen stärker als in differenzierten Zellen: Mögliche mechanistische Verbindung zum Krebs-Risiko.“ Environ Health Perspect 2010; 118 (3): 394 – 399
„Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die Stammzellen empfindlicher gegenüber einer Mikrowellen-Exposition sind als die differenzierten menschlichen Fibroblasten (oder die Lymphozyten, wie in der früheren Studie gezeigt wurde).
Die Tatsache, dass die Stammzellen empfindlicher gegenüber der Mikrowellen-Exposition waren und bei mehr Frequenzen reagierten als die differenzierten Zellen könnten wichtig für die Krebs-Risiko-Bewertung sein und deuten darauf hin, dass Stammzellen das relevantere zelluläre Modell zur Validierung sicherer Mobilkommunikations-Signale sind.“
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2854769/pdf/ehp-118-394.pdf

Bösartige Hirntumore durch Nutzung von schnurlosen und Mobiltelefonen

Hardell et al.: “Gepoolte Analyse von Fall-Kontroll-Studien zu bösartigen Hirntumoren und der Nutzung von schnurlosen und Mobiltelefonen einschließlich lebender und verstorbener Personen.“, Int J Oncol 2011; 38 (5): 1465 – 1474
“Die Autoren schlussfolgerten, dass das Risiko für bösartige Hirntumore mit der Latenzzeit und den kumulativen Nutzungsstunden von Mobiltelefonen und schnurlosen Telefonen anstieg und am höchsten bei Personen mit der ersten Nutzung vor dem Erreichen des Alters von 20 Jahren war.” https://www.emf-portal.org/de/article/19022

Risiko von bösartigem Ohrspeicheldrüsentumor

Czerninski R, Zini A, Sgan-Cohen HD (2011): „Risiko von bösartigem Ohrspeicheldrüsentumor in Israel (1970-2006)“., Epidemiology 2011; 22 (1): 130 – 131
“Da eine frühere Fall-Kontroll-Studie der Autoren einen möglichen Zusammenhang zwischen Mobilfunknutzung und Ohrspeicheldrüsentumoren ergeben hatte, kann ein Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Tumoren und dem Anstieg der Nutzung des Mobiltelefons nicht ausgeschlossen werden.” https://www.emf-portal.org/de/article/18939

Mutagene Reaktion des Ratten-Hirns auf 2,45 GHz-Befeldung

Kesari et al.„Mutagene Reaktion des Ratten-Hirns auf 2,45 GHz-Befeldung.“,
Int J Radiat Biol 2010; 86 (4): 334 – 343
“Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die chronische Exposition bei 2,45 GHz-Mikrowellen einen signifikanten Schaden des Gehirns verursachen könnte, der ein Hinweis auf eine mögliche Tumorpromotion sein könnte.”
https://www.emf-portal.org/de/article/18089

DNA-Schädigungen, Krebs (Genotoxizität) durch Mobilfunk?

Gular et al.: “Die Wirkung von Hochfrequenz-Befeldung auf den DNA- und Lipid-Schaden bei nicht-trächtigen und trächtigen Kaninchen und ihren Neugeborenen.“,
Gen Physiol Biophys 2010; 29 (1): 59 – 66.
“Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass eine 1800 MHz GSM-ähnliche Hochfrequenz-Exposition nicht-trächtiger und trächtiger Kaninchen für sieben Tage zu einer Freisetzung sekundärer Botenstoffe, wie freie Radikale führt, was zu oxidativer Schädigung von Lipiden und DNA führt.”
https://www.emf-portal.org/de/article/18104

Hochspannungsleitungen beeinträchtigen Hormonspiegel

Duisburg-Essen (Deutschland) – Der ebenso langjährigen wie kontroversen Diskussion um die Frage, ob und wie sich magnetische Wechselfelder negativ auf das Wohlbefinden und Gesundheit auswirken, fügt eine aktuelle Studie der Universität Duisburg-Essen (UDE) eine neue und wahrscheinlich bedeutende Facette hinzu: Sie zeigt, dass sich Hochspannungsleitungen auf den Hormonspiegel auswirken – allerdings jahreszeitlich schwankend. – See more at: http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/hochspannungsleitungen-beeintraechtigen-hormonspiegel20150919/

Magnetfelder und das Risiko schlechter Spermien-Qualität

Li DK et al.: „Exposition bei Magnetfeldern und das Risiko schlechter Spermien-Qualität.“, Reprod Toxicol 2010; 29 (1): 86 – 92

Fruchtbarkeit: “Es wurde ein zweifach erhöhtes Risiko für schlechte Spermien-Qualität bei den Teilnehmern beobachtet, die täglich für einen relativ langen Zeitraum (2,4 Stunden/Tag) bei Magnetfeldern über 0,16 µT exponiert waren, im Vergleich zu weniger stark exponierten Teilnehmern. Der Zusammenhang wurde weiter gestützt durch eine Dosis-Wirkungs-Beziehung (Gruppen 3 – 6) und einer verstärkten Assoziation nach einer Beschränkung auf diejenigen Teilnehmer, deren Messtag repräsentativ für einen typischen Tag in den letzten drei Monaten (der Dauer der Spermatogenese) war. Eine negative Korrelation wurde zwischen der Magnetfeld-Exposition und allen Spermien-Parametern beobachtet. Die Autoren folgerten, dass einige Hinweise gefunden wurden, dass Magnetfelder einen negativen Effekt auf die Spermien-Qualität haben könnten.”
https://www.emf-portal.org/de/article/18151

Wirkung von EMF auf das Reproduktions-Muster männlicher Wistar-Mäuse

Kesari et al.: „Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Wellen-Exposition durch Handys auf das Reproduktions-Muster männlicher Wistar-Mäuse.“ Appl Biochem Biotechnol 2011; 164 (4): 546 – 559

Fruchtbarkeit: “Die Produktion freier Radikale nahm in der exponierten Gruppe signifikant zu. Die Ergebnisse zu den Enzymaktivitäten der Antioxidationsmittel, zum Malondialdehyd-Gehalt, zur Histon-Kinase, der Bildung von Mikronuklei und zum Spermien-Zellzyklus sind klare Zeichen eines Infertilitäts-Musters, was durch die Überproduktion der freien Radikale induziert wurde. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass hochfrequente elektromagnetische Felder von Mobiltelefonen das Fruchtbarkeitspotenzial der Spermatozoen beeinflussen könnten.” https://www.emf-portal.org/de/article/18931

Wirkung einer Handy-Befeldung auf menschliche Spermatozoen

Falzone et al.: „Die Wirkung einer gepulsten 900 MHz GSM-Handy-Befeldung auf die Akrosom-Reaktion, die Kopf-Morphometrie und die Zona-Bindung von menschlichen Spermatozoen“ Int. J. Androl 34: 20-26, 2011

Fruchtbarkeit: „Obwohl die hochfrequente elektromagnetische Feld-Exposition nicht nachteilig die Akrosom-Reaktion beeinflusste, hatte sie eine signifikante Wirkung auf die Spermien-Morphometrie. Zusätzlich wurde eine signifikante Verminderung der Spermien-Bindung an die Hemizona beobachtet. Diese Ergebnisse könnten auf eine signifikante Wirkung von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern auf das Spermien-Fertilitäts-Potenzial hinweisen.” https://www.emf-portal.org/de/article/19351

Biologische und gesundheitliche Auswirkungen von Handy-Strahlungen

Panagopoulos DJ: „Biologische und gesundheitliche Auswirkungen von Handy-Strahlungen“ Int J Med Biol Front 2009; 15 (1-2): 33-76

“Wenige Minuten einer täglichen Mobilfunk-Exposition für nur wenige Tage verminderten signifikant die Insekten-Reproduktion um bis zu 60% (Experiment 2 mit dem modulierten Feld). Beide Geschlechter waren betroffen, aber die Weibchen stärker als die Männchen. Die Wirkung kam bei beiden Typen der digitalen Handy-Befeldung (GSM 900 MHz und DCS 1800 MHz) aufgrund von DNA-Fragmentierung in den Gonaden zustande.
Die GSM-Exposition war aufgrund der höheren Stärke unter gleichen Bedingungen biologisch aktiver als die DCS-Exposition. Die Verminderung des Reproduktions-Vermögens schien nicht-linear abhängig zu sein von der Befeldungs-Stärke, mit einem Spitzenwert für Stärken von mehr als 200 µW/cm² und einem Fenstereffekt bei rund um 10 µW/cm². Dieses Stärke-„Fenster“ trat in einem Abstand von 20-30 cm von der Handy-Antenne auf.” https://www.emf-portal.org/de/article/18335

Der Einfluss von Mikrowellen-Exposition auf die Fertilität von männlichen Ratten

Kumar et al: „Der Einfluss von Mikrowellen-Exposition auf die Fertilität von männlichen Ratten“, Fertil Steril 2011; 95 (4): 1500 – 1502

“Die Ergebnisse zeigten in der exponierten Gruppe, im Vergleich zur schein-exponierten Gruppe, signifikante Veränderungen im Gehalt der reaktiven Sauerstoffspezies (Anstieg), der Histon-Kinase-Enzymaktivität (Abnahme), der apoptotischen Zellen (Zunahme) und dem Prozentsatz an G2-Phase/Mitose-Phase-Zellen (Abnahme) im Zellzyklus.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass es eine signifikante Wirkung der Mikrowellen-Exposition auf die reproduktiven Parameter von männlichen Ratten gibt.”
https://www.emf-portal.org/de/article/18562

Die Wirkung der Expositions-Dauer auf die biologische Aktivität der Handy-Befeldung

Panagopoulos DJ et al.: „Die wirkung der Expositions-Dauer auf de biologische Aktivität der Handy-Befeldung“, Mutat Res 2010; 699 (1-2): 17-22

Fruchtbarkeit: “Die Ergebnisse zeigten, dass das Reproduktions-Vermögen nahezu linear mit ansteigenden Expositions-Dauern, sowohl bei GSM 900 MHz- als auch bei DCS 1800 MHz-Befeldung, abnahm, was darauf hindeutet, dass kurzzeitige Expositionen bei diesen Befeldungen kumulative Wirkungen auf lebende Organismen haben. Zusätzlich zeigten diese Ergebnisse, dass bei denselben Expositions-Dauern und unter gleichen Befeldungs-Stärken die GSM 900 MHz-Exposition biologisch etwas aktiver ist als die DCS 1800 MHz-Exposition.” https://www.emf-portal.org/de/article/18120

Wirkungen zwischen kontinuierlicher und intermittierender Exposition bei GSM 900

Chavdoula ED et al.: „Vergleich der biologischen Wirkungen zwischen kontinuierlicher und intermittierender Exposition bei GSM 900 MHz Mobiltelefon-Befeldung:
Fruchtbarkeit:
Nachweis von apoptischem Zelltod- Merkmalen“ erschienen in Mutat Res 2010; 700 (1-2): 51-61. „Die Ergebnisse zeigten, dass eine intermittierende Exposition das Reproduktionsvermögen verminderte und das Aktin-Zytoskelett-Netzwerk der Eikammern veränderte und dass diese Wirkung aufgrund von DANN-Fragmentierung zustande kommt. Intermittierende Expositionen mit 10 Minuten-Intervallen zwischen den Expositions-Sessions waren beinahe ebenso wirksam wie die kontinuierliche Exposition derselben Dauer, wohingegen sich die Fliegen bei längeren Intervallen zu erholen schienen und teilweise die o. g. Wirkungen der GSM-Exposition überwinden konnten.“
Anmerkung: Die Gene der Taufliege Drosophila sind den menschlichen Genen erstaunlich ähnlich. Deshalb dient die Taufliege als Modell für die Untersuchung der Embryonalentwicklung des Menschen. https://www.emf-portal.org/de/article/18222

Wirkungen einer Mobiltelefon-Befeldung auf das Serum-Testosteron in Wistar-Albino-Ratten.

Meo SA et al.:
„Wirkungen einer Mobiltelefon-Befeldung auf das Serum-Testosteron in Wistar-Albino-Ratten.“ Saudi Med J 2010; 31 (8): 869-873
Fruchtbarkeit: Zusammenfassung der Studie: „Die Ergebnisse zeigten, dass eine Mobilfunk-Exposition für 60 Minuten pro Tag für die insgesamte Dauer von drei Monaten , im Vergleich zu der Kontrollgruppe , signifikant die Testosteron-Gehalte im Serum verminderte. Testosteron ist ein primäres männliches Geschlechtshormon – jede Veränderung der normalen Werte  könnte verheerend für die reprodutktive und allgemeine Gesundheit sein“.
https://www.emf-portal.org/de/article/18557

Nicht-thermische Effekte

Nicht-thermische Effekte und Wirkmechanismen zwischen elektromagnetischen Feldern und lebender Materie“, Livio Giuliani, Morando Soffritti (EDTS.), Eur.J.Oncol.-Libary Vol.5 (2010)
Besonders beachtenswert in diesem Bericht sind die direkt nachgewiesenen Auswirkungen von Schnurlostelefonen auf die Herzratenvariabilität und die Einwirkungen auf die Blut-Hirn-Schranke.”
http://www.mobilfunkstudien.de/dokumentationen/g-i/icems-monograph-2010.php  und www.icems.eu
http://www.mobilfunkstudien.de/assets/icems_ramazzini_library5_part1.pdf
http://www.mobilfunkstudien.de/assets/icems_ramazzini_library5_part2.pdf

Vorsorge aufgrund wiederholter Feststellung sogenannter athermischer Wirkungen von HF-EMF

Wilhelm Mosgöller (Krebsspezialist an der Med. Universität Wien):
„Vorsorge aufgrund wiederholter Feststellung sogenannter athermischer Wirkungen von HF-EMF“, 2010
“Kernaussage: „Die internationale Forschung erbrachte Befunde, die für den Fall der Exposition zu HF-EMF Maßnahmen zur Risikoreduktion begründen.”
Bewertung DNA-Brüchen aus 27 Studien von 1996 – 2010
http://www.mobilfunkstudien.de/dokumentationen/m-o/mosgoeller-forschung-zu-athermischen-wirkungen.php
http://www.mobilfunkstudien.org/assets/mosgoeller_dna-brueche-vorsorge_101207.pdf

Pathophysiologie der Mobilfunkstrahlung

Oxidativer Stress und Karzinogenese mit dem Focus auf das männliche Fortpflanzungssystem
umg 3/2010: Zeitschrift: Umweltmedizin – Gesellschaft (umg) 3/2010, herausgegeben von: Deutschen Berufsverband der Umweltmediziner und dem ökologischen Ärztebund
Zusammenfassung des o. g. Forschungsstandes für Mediziner
http://www.mobilfunkstudien.de/dokumentationen/d-f/desai-pathophysiology-of-cell-phone-radiation.php
http://www.mobilfunkstudien.de/assets/desai_umg_pathophysilogiemf.pdf