Neue europäische Vorgaben sollen umfassenden (Radon-) Strahlenschutz gewährleisten

Eine neue europäische Richtlinie soll den Strahlenschutz am Arbeitsplatz und für die Bevölkerung sowie den medizinischen Strahlenschutz weiter verbessern. Die Richtlinie basiert auf dem neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisstand und hat das Ziel, einen umfassenden Schutz vor ionisierender, also energiereicher, Strahlung zu gewährleisten.

Im Februar 2018 sollen die aus dem Jahr 2014 stammenden EU-Vorgaben in nationales Recht umgesetzt sein. Das neue Gesetz sieht einen Referenzwert von 300 Becquerel je Kubikmeter (Bq/m²) im Jahresmittel vor. Diese Empfehlung gilt sowohl für Privathaushalte als auch für Arbeitsplätze. Es sollen Radon-Risikogebiete Ausgewiesen werden.

Richtlinie Euratom (73 Seiten)
Entwurf Strahlenschutzgesetz (560 Seiten)
Kritik am Gesetzentwurf durch MdB Hubertus Zdebel (Fraktion Die Linke)