Fernsehsender wollen über 5G ausstrahlen

Millionen 5GSmartphones sollen Rundfunkempfänger werden. Nahtlose Übergänge von Live- zu Abrufangeboten würden so möglich. Öffentlich-rechtliche Fernsehsender wollen den kommenden 5G-Mobilfunk für die Verbreitung ihrer Inhalte nutzen. Die 5G Media Initiative werde das Potential des zukünftigen Netzstandards für die Medienbranche mit Forschung und Entwicklung fördern, …
https://www.golem.de/news/bayerischer-rundfunk-fernsehsender-wollen-ueber-5g-ausstrahlen-1705-127972.html?utm_source=nl.2017-05-23.html&utm_medium=e-mail&utm_campaign=golem.de-newsletter
Forschungsprojekt IMB5 von 2014 bis 2016

Allein in Österreich sollen 10.000 neue Antennen für 5G notwendig sein

Die österreichische Bundesregierung will bei der nächsten Mobilfunkgeneration 5G zu den Topstaaten weltweit zählen, bis dahin gibt es aber noch viel zu tun.
„In Summe sind 10.000 neue Antennen notwendig“, so Johannes Gungl, Chef der TelekomRegulierungsbehörde RTR, im Gespräch mit der „Presse“ (Montag-Ausgabe). Dafür seien raschere Genehmigungen notwendig.
Die Frequenzvergabe für die Nachfolgegeneration von UMTS/LTE werde jedenfalls im nächsten Jahr gestartet, wie sie ausgestaltet wird, ließ Gungl offen.
D.h. im Klartext 1 neue Antenne/800 Österreicher (im Durchschnitt).

.. und in Deutschland mit 10-mal mehr Einwohnern????

Vodafone mit LTE 4,5G

Es wird mit  der sogenannten Tripple Carrier Aggregation gearbeitet. Technologisch bildet die Triple Carrier Aggregation die Grundlage von 4,5G. Dabei werden Frequenzbänder aus den 800er, 1800er und 2600er MHz-Bereichen für Spitzengeschwindigkeiten im Download gebündelt.
http://www.com-magazin.de/news/mobilfunktarife/vodafone-zu-375-mbit-s-1124862.html
Anmerkung: Und das biologische Fenster wird für den Nutzer immer größer!

Bundesminister startet Mobilfunk-Initiative „5 Schritte zu 5G“

Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, hat heute eine Konferenz zum neuen Mobilfunkstandard der fünften Generation, 5G, eröffnet. Zusammen mit dem Bundesminister für Gesundheit, Hermann Gröhe, und dem parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Stefan Müller, stellte er dabei die Chancen der 5G-Technologie für Anwendungsbereiche wie Mobilität, Gesundheit und Industrie 4.0 vor. […]
Darüber hinaus startet Bundesminister Dobrindt die Initiative „5 Schritte zu 5G“.
Dobrindt:
Innovationen wie das automatisierte und vernetzte Fahren, die Industrie 4.0 oder E-Health schaffen ein enormes Datenwachstum. Die digitale Wirtschaft entsteht aber nur dort, wo dieses Wachstum abgerufen werden kann. Mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G werden sich große Datenmengen zuverlässig übertragen lassen – mit bis zu 20 Gbit pro Sekunde und Latenzzeiten unter einer Millisekunde. 5G wird damit zu einer digitalen Schlüsseltechnologie im Zeitalter der Vernetzung. Wir wollen, dass Deutschland zum Leitmarkt für 5G wird und als erstes Land ein flächendeckendes 5G-Netz bereitstellt.
… 5G-Rollout beschleunigen: Dafür fördern wir den Infrastrukturausbau. Bis spätestens 2025 sollen alle Hauptverkehrswege und mindestens die 20 größten Städte in Deutschland mit 5G ausgestattet sein.
Mehr…
https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2016/154-dobrindt-5g-konferenz.html

Frequenzvergabe für 5G

Netzagentur will 5G Frequenzvergabe frühzeitig regeln.

In einem „Frequenz-Kompass“ skizziert die Bundesnetzagentur ihre Pläne für die Vergabe von Frequenzen für Mobilfunkdienste. Auslaufende UMTS-Lizenzen sollen neu vergeben werden. Die Branche ist aufgefordert, sich zu beteiligen. Die Bundesnetzagentur hat am Freitag einen „Frequenz-Kompass“ vorgelegt. Darin skizziert die Regulierungsbehörde ihre Pläne für die künftige Spektrumsvergabe im Hinblick auf 5G und digitale Dienste der Zukunft. „Die Bundesnetzagentur gestaltet vorausschauend den Rahmen für den weiteren Ausbau digitaler Funkinfrastrukturen“ erklärte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Der Frequenz-Kompass gibt Gelegenheit, sich frühzeitig in die Überlegungen der Bundesnetzagentur einzubringen.“ Noch bis Ende September nimmt die Behörde Stellungnahmen zu den Vorschlägen entgegen.