AUVA veröffentlicht den ATHEM-Report II Untersuchung athermischer Wirkungen elektromag. Felder

Im August 2016 hat die österreichische Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) den ATHEM-Report II „Untersuchung athermischer Wirkungen elektromagnetischer Felder im Mobilfunkbereich“, veröffentlicht, durchgeführt an der Medizinischen Universität Wien. Ein Anlass der Untersuchung war, dass in Italien das Cassationsgericht Rom, die höchste Gerichtsinstanz, erstmals den Gehirntumor eines Managers auf sein häufiges Mobiltelefonieren zurückgeführt hat. Der Kläger erhält eine 80% Berufsunfähigkeitsrente.
ATHEM-2 Projekt der AUVA | Kurzfassung
Beim ATHEM – Projekt lag ein Schwerpunkt auf Labor-Untersuchungen zum zellulären Mechanismus möglicher gentoxischer Wirkungen. Der ATHEM-Report bestätigt:

  • Mobilfunkstrahlung schädigt das Erbgut (DNA)
  • Der Schädigungsmechanismus ist oxidativer Zellstress
  • Die Schädigungen sind athermische Wirkungen, vor denen die  geltenden Grenzwerten nicht schützen

Den ersten Report finden Sie hier ATHEM-Report

Bedenken hinsichtlich der Handystrahlung

72 Prozent der von der Industrie finanzierten Studien konnten keine biologischen Auswirkungen des Gebrauchs von Mobiltelefonen wobei jedoch 67 Prozent der unabhängigen, nicht von der Industrie finanzierten Studien erbrachten negative Effekte der Handystrahlung. Der Kopp Verlag greift erneut die Erkenntnisse der NTP-Studie aus USA auf und fasst die Studienlage zu elektromagnetischen Felder kompakt und kompetent zusammen.

Elektrosensibilität: Graziella Maiano im Interview

Graziella Maiano reagiert unverhältnismäßig empfindlch auf elektromagnetische Felder. Sie ist elektrosensibel. Über ihr Leiden und ihr Leben damit, darüber spricht sie mit Kurt Aeschbacher.
Graziella Maiano ist ständig auf der Hut. Ihre Sinne reagieren empfindlich auf elektromagnetische Felder. Übelkeit, Kopf- und Gliederschmerzen führten vor sieben Jahren dazu, dass sie ihren Job und ihr gewohntes Leben aufgeben musste. Sie verzichtet seither so weit wie möglich auf Strom, Handy und Internet. Einen festen Wohnsitz kennt sie nicht mehr, sie lebt aus dem Koffer – allzeit bereit, vor einem neu installierten WLAN in der Nachbarschaft zu fliehen.

http://www.srf.ch/play/tv/aeschbacher/video/graziella-maiano?id=8112592f-cd94-4be5-8647-54138d261068