„Dana“: Ein persönlicher Bericht zu meiner „Elektrosensibilität“

Mein Name ist Dana (Pseudonym). Dies hier ist meine Geschichte, eine von vielen Menschen, die durch die Funkstrahlung erkrankt sind. Ein Grund, dass ich sie aufgeschrieben habe, ist, dass ich auch für viele andere mit einer ähnlichen Geschichte sprechen möchte. Ich freue mich, dass ich das hier tun kann. Hier weiterlesen

Auf der Flucht – 10 Jahre elektrosensibel

von Ingrid Kling:
Liebe Freunde,
viele Leute wissen nicht, was “elektro(hyper)sensibel” bedeutet.
Suzanne Sohmer gehört zweifellos zu den am schlimmsten Betroffenen. Sie  lebt unter widrigsten Lebensbedingungen bereits 10 Jahre im Wald. Ich besuche sie gelegentlich und so konnte ich den Kontakt zu drei jungen Mädchen aus der Designschule München herstellen, die an unserem Vereinsstammtisch waren. Sie haben ein sehr gutes  Interview mit Suzanne geführt und dieses in ihrem  Schulmagazin Demo veröffentlicht. Das hat den Vorteil, dass es viele junge Menschen erreicht, die über das Problem so viel wie gar nichts wissen.  Die Studentinnen haben dafür viel positive Resonanz bekommen. Der Verein für ES und Mobilfunkgeschädigte  in München http://www.elektrosensibel-muenchen.de/ hat das Interview auf seiner Webseite veröffentlicht.
Suzanne spricht nicht nur für sich, sondern für uns alle.   Bitte dieses Interview verbreiten. Es eignet sich für Ärzte, Pfarrer, Bischöfe , alle Verantwortliche usw. Es ist wichtig, dass die Öffentlichkeit erfährt, wie heute elektrosensible  Menschen in Deutschland leben müssen.
Mit freundlichen Grüßen
Ingrid Kling

Rentenanspruch wegen WLAN in Spanien

Elektrosensibler Telekom-Angestellter erlangt Rente wegen Erwerbsunfähigkeit infolge WLAN am Arbeitsplatz. Das Madrider Obergericht anerkennt das Rentenbezugsrecht, welches die staatliche Sozialversicherungsanstalt INSS verweigert hatte[…]
Ein Telekommunikationsingenieur, der bei Ericsson arbeitet und an Elektrohypersensibilität leidet – das ist ein neurologischen Syndrom ausgelöst durch Computer, WLAN, Mobiltelefone und allgemein durch Orte mit hoher elektrischer und elektromagnetischer Belastung – hat vom Madrider Obergericht die Anerkennung erreicht, dass er seinen Beruf nicht weiter ausüben kann ohne krank zu werden und deshalb Anrecht auf eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit hat. Die staatliche Sozialversicherungsanstalt INSS hatte ihm diese vor zwei Jahren mit der Begründung verweigert, es sei schwierig, die Existenz dieses Syndroms zu beweisen.
http://www.buergerwelle.de/de/assets/files/EHS-erlangt-Rente-wegen-WLAN_Madrid_02.08.16.pdf
Dieser Artikel erschien am 2. August 2016 in „La Vanguardia“, der grössten Tageszeitung
Kataloniens. Originaltitel „Un ‘teleco’ con electrosensibilidad logra la incapacidad para trabajar entre wifis“.
http://www.lavanguardia.com/vida/20160802/403624742652/electrohipersensibilidad-sindrome-neurologico-prestacion-por-incapacidad.html
Übersetzung Bürgerwelle e.V.