Umweltfaktoren bei Autismus und Entwicklungsstörungen

Harvard Psychiaterin über die Rolle von Umweltfaktoren bei Autismus und Entwicklungsstörungen

Dr. Joseph Mercola: Traditionell wird Autismus für genetisch bedingt gehalten, aber Wissenschaftler verabschieden sich von dieser Theorie und richten ihr Augenmerk vermehrt auf Umweltfaktoren. Seriöse Schätzungen gehen davon aus, dass diese Störung in den nächsten 20 Jahren die Hälfte aller Kinder betreffen wird – das bedeutet eine weit höhere Wachstumsrate, als sie eine genetische Veränderung verursachen könnte. Es ist an der Zeit, nach den wahren Schuldigen zu suchen.
Neue Studien stützen die These, dass Belastungen aus der Umwelt eine signifikante Rolle bei der Entstehung von ASS spielen, und Wissenschaftler richten nun vermehrt ihr Augenmerk auf Umweltfaktoren. Studien mit Zwillingen weisen darauf hin, dass Autismus nur zu 38 Prozent auf genetische Faktoren zurückgeht, der verbleibende hohe Prozentsatz jedoch auf frühe Umweltbelastungen zurückzuführen ist.
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