Bundesamt für Strahlenschutz (Bfs) warnt vor intensiver Handynutzung

„Die meisten Deutschen tragen es stets bei sich, halten es in der Hand oder am Ohr. Welche Langzeitwirkungen Mobiltelefone haben, ist noch ungeklärt. Aber eines kann das Bundesamt für Strahlenschutz jetzt schon sagen: Handynutzer sollten sorgsam mit den Geräten umgehen.
Pünktlich zur Urlaubszeit fallen ab dem morgigen Donnerstag in der EU die Roaminggebühren – das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) warnt aber trotzdem vor einer exzessiven Nutzung von Handys. Zwar konnte in Studien bislang „kein Zusammenhang zwischen Handynutzung einerseits und gesundheitlichen Auswirkungen andererseits“ nachgewiesen werden, so das BfS. Dennoch könnten derzeit „noch keine abschließenden Aussagen zu Langzeitwirkungen“ gemacht werden. Dazu sei die Mobilfunktechnologie zu jung.Beitrag von n-tv.de

Schule: Auch kein Handy in der Pause

An einigen Schweizer Schulen sind Handys auf Schulhöfen tabu. Die Schulen verbieten Handys sogar während den Pausen. Zu lesen bei 20min.ch
Mehrere Schweizer Schulen haben das Handy von den Pausenplätzen verbannt. Seit Beginn des neuen Schuljahres dürfen Schüler an der Kantonsschule Zug, an den Gymnasien in Stans, Willisau LU sowie Beromünster LU in der Pause nicht mehr zum Handy greifen. Peter Hörler, Direktor der Kantonnsschule Zug, etwa begründet den Entscheid gegenüber der «Zentralschweiz am Sonntag» wie folgt: «Gespräche oder Bewegung bleiben aus, und das gerade Gelernte kann so nicht verarbeitet werden.»

Spermienkonzentration durch Handynutzung vermindert

Einige Studien haben eine Abnahme der Spermienqualität seit Beginn des 20. Jahrhunderts ergeben. Ein Faktor könnte elektromagnetische Strahlung des Mobilfunks sein. Die neue Studie ergab, dass unter bestimmten Bedingungen abnorme Spermienkonzentrationen zunehmen, z. B. wenn beim Telefonieren mit dem Handy geraucht und gleichzeitig das Telefon aufgeladen wird.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26206279
Zilberlicht A, Wiener-Megnazi Z, Sheinfeld Y, Grach B, Lahav-
Baratz S, Dirnfeld M (2015): Habits of cell phone usage and sperm quality – does it warrant attention? Reproductive Bio-Medicine Online 31, 421–426
ElektrosmogReport April 2016 https://www.emf-portal.org/en/article/27619