Funk-Datenübertragung mit Frequenzen größer 100 GHz

Die Nachfrage nach drahtloser Datenübertragung für mobile Endgeräte nimmt beständig zu. „Ultrawave“, ein groß angelegtes europäisches Forschungsprojekt unter Beteiligung der Goethe-Universität, reagiert darauf mit der Entwicklung einer Technologie, die mit beispielloser Geschwindigkeit Daten im Millimeter-Wellenlängen-Bereich übertragen soll.
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Das soll durch die Kombination von drei Haupttechnologien geschehen: Vakuum-Elektronik, Festkörper-Elektronik und Photonik sollen zu einem einzigartigen drahtlosen System entwickelt werden, durch die Bereitstellung von Hochfrequenz-Leistung im Multi-Watt-Bereich bei Frequenzen oberhalb von 100 GHz. Diese hohe Leistung wird heute nur durch neue Millimeter-Wellen-Vakuumkomponenten erreicht, die Schlüsselkomponenten für Ultrawave sind. Die Goethe-Universität wird diese Vakuumkomponenten mitentwickeln und an der Millimeterwellen-Mikroelektronik mitarbeiten.

Andererseits appellierte Mitte September 2017 eine Gruppe von 180 Wissenschaftlern, Ärzten und sonstigen Akteuren um Prof. Lennard Hardell an die Europäische Union (EU), die Expansion der 5G-Mobilfunktechnik solange anzuhalten, bis unabhängige Wissenschaftler versichern, dass diese Technik nicht gesundheitsschädlich für EU-Bürger ist. 5G Appeal