Allein in Österreich sollen 10.000 neue Antennen für 5G notwendig sein

Die österreichische Bundesregierung will bei der nächsten Mobilfunkgeneration 5G zu den Topstaaten weltweit zählen, bis dahin gibt es aber noch viel zu tun.
„In Summe sind 10.000 neue Antennen notwendig“, so Johannes Gungl, Chef der TelekomRegulierungsbehörde RTR, im Gespräch mit der „Presse“ (Montag-Ausgabe). Dafür seien raschere Genehmigungen notwendig.
Die Frequenzvergabe für die Nachfolgegeneration von UMTS/LTE werde jedenfalls im nächsten Jahr gestartet, wie sie ausgestaltet wird, ließ Gungl offen.
D.h. im Klartext 1 neue Antenne/800 Österreicher (im Durchschnitt).

.. und in Deutschland mit 10-mal mehr Einwohnern????

AUVA veröffentlicht den ATHEM-Report II Untersuchung athermischer Wirkungen elektromag. Felder

Im August 2016 hat die österreichische Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) den ATHEM-Report II „Untersuchung athermischer Wirkungen elektromagnetischer Felder im Mobilfunkbereich“, veröffentlicht, durchgeführt an der Medizinischen Universität Wien. Ein Anlass der Untersuchung war, dass in Italien das Cassationsgericht Rom, die höchste Gerichtsinstanz, erstmals den Gehirntumor eines Managers auf sein häufiges Mobiltelefonieren zurückgeführt hat. Der Kläger erhält eine 80% Berufsunfähigkeitsrente.
ATHEM-2 Projekt der AUVA | Kurzfassung
Beim ATHEM – Projekt lag ein Schwerpunkt auf Labor-Untersuchungen zum zellulären Mechanismus möglicher gentoxischer Wirkungen. Der ATHEM-Report bestätigt:

  • Mobilfunkstrahlung schädigt das Erbgut (DNA)
  • Der Schädigungsmechanismus ist oxidativer Zellstress
  • Die Schädigungen sind athermische Wirkungen, vor denen die  geltenden Grenzwerten nicht schützen

Den ersten Report finden Sie hier ATHEM-Report