Radon erhöht auch das Risiko, an bösartigem Hautkrebs zu erkranken.

Es ist offensichtlich nicht nur Lungenkrebs, für das das radioaktive Gas Radon verantwortlich ist, sondern das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut (SWiss TPH) hat in einer neuen Studie zur häuslichen Radonbelastung festgestellt, dass das radioaktive Radongas auch das Risiko erhöht, an bösartigem Hautkrebs zu erkranken.

Brisant ist, dass vor allem jüngere Menschen stärker betroffen sind: „Bei den 30-jährigen erhöht sich das relative Hautkrebsrisiko um rund 50% pro 100 Bq/m³ Zunahme der Radonbelastung, bei den 60-jährigen sind es 16%. Je jünger die Person, desto grösser ist der Einfluss von Radon auf das Erkrankungsrisiko.“ erklärt Röösli (Umweltepidemiologe am Swiss TPH und Koautor der Studie).

Das spezielle an der Swiss TPH-Studie ist, dass eine Längsschnittuntersuchung in der gesamten Bevölkerung der Schweiz vorgenommen und die Auswirkung des Radons für jeden einzelnen Haushalt modelliert wurde.

Studie vom 17.Juni 2017:
Effects of Radon and UV Exposure on Skin Cancer Mortality in Switzerland

 

Neue europäische Vorgaben sollen umfassenden (Radon-) Strahlenschutz gewährleisten

Eine neue europäische Richtlinie soll den Strahlenschutz am Arbeitsplatz und für die Bevölkerung sowie den medizinischen Strahlenschutz weiter verbessern. Die Richtlinie basiert auf dem neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisstand und hat das Ziel, einen umfassenden Schutz vor ionisierender, also energiereicher, Strahlung zu gewährleisten.

Im Februar 2018 sollen die aus dem Jahr 2014 stammenden EU-Vorgaben in nationales Recht umgesetzt sein. Das neue Gesetz sieht einen Referenzwert von 300 Becquerel je Kubikmeter (Bq/m²) im Jahresmittel vor. Diese Empfehlung gilt sowohl für Privathaushalte als auch für Arbeitsplätze. Es sollen Radon-Risikogebiete Ausgewiesen werden.

Richtlinie Euratom (73 Seiten)
Entwurf Strahlenschutzgesetz (560 Seiten)
Kritik am Gesetzentwurf durch MdB Hubertus Zdebel (Fraktion Die Linke)

Referentenentwurf eines Gesetztes zur Neuordnung des Rechts zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung – Aktenzeichen RS II 1 – 11402/01

Im o.g. Entwurf ist nun ein gesetzlich verankerter „Referenzwert“ von tatsächlich 300 Bq/m³ für Aufenthaltsräume und für Arbeitsplätze geplant. Dieser Wert erscheint aus toxikologischer Sicht zu hoch und auch „inkonsequent“.
100 Bq/m³ ist derzeit der Richtwert der WHO, die Empfehlung des Bundesamtes für Strahlenschutz, der Leitwert des Umweltbundesamtes (AIR) und in England (UK) der Zielwert (target level). In Deutschland liegen nur 5-10 % der Radonkonzentration in Bestandsgebäuden über 100 Bq/m³. Dieser Wert gilt aus statischer Betrachtung (90. – 95. Perzentil) als Auffälligkeitswert mit einem bereits signifikanten Risiko an Lungenkrebs zu sterben (Lebenszeit-Risiko 6 x 10-4 für Nichtraucher, Quelle: WHO).
Der BEB hat eine offizielle Anfrage zur Stellungnahme gestellt.
Der Referentenentwurf ist aber als pdf schon beim Strahlentelex hinterlegt:
www.strahlentelex.de/Strahlenschutzgesetz_Referentenentwurf_2016_09_14.pdf

Vielen Dank an Dr. Thomas Haumann für diese Information
Tel: +49 (0)201 615 9862, Fax: +49 (0)201 615 9863
E-mail: thomas.haumann@gmx.net, Web: www.drhaumann.de

 

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